Warnschild allein reicht nicht

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Linden/Langgöns (con). Zwei Radwege wurden am Montag anlässlich einer Ortsbegehung besichtigt: Der Rad- und Gehweg an der Nikolaus-Otto-Straße sowie der Radweg zwischen Großen-Linden und Langgöns. Am zweiten Treffpunkt stieß auch der Langgönser Bürgermeister, Marius Reusch, dazu. An beiden Radwegen sollen möglichst schnell Ausbesserungsarbeiten stattfinden, um Gefahrenquellen zu vermeiden.

Gefährliche Unebenheiten

An dem viel genutzten Radweg zwischen Linden und Langgöns sind - höchstwahrscheinlich durch die Verwurzelung der nahestehenden Bäume - Bodenwellen entstanden. Hier ist man bei höheren Geschwindigkeiten mit dem Rad auf etwa 150 Metern der Gefahr ausgesetzt, aus dem Gleichgewicht zu geraten und zu stürzen. Ein Zustand, der sich möglichst schnell ändern soll, da der Radweg sowohl bei Schülern als auch bei Fahrern des Kleebachtal-Radweges sehr beliebt ist. Hessen Mobil wurde über den Zustand bereits von beiden anliegenden Gemeinden informiert, "bisher wurde aber lediglich ein Schild zur Warnung vor Bodenwellen aufgestellt", berichtete Bürgermeister Jörg König. Das reicht vielen aber nicht, hier soll schleunigst etwas getan werden.

Aus diesem Grund nahm auch der Langgönser Bürgermeister an der Begehung teil, da man weiterhin gemeinsam bei Hessen Mobil auf die Situation aufmerksam machen will, damit so bald wie möglich mit Ausbesserungsarbeiten begonnen wird. Eine einfache Ausbesserung der Wegbeschaffenheit sei aber möglicherweise nicht ausreichend. Denn wenn die Unebenheiten tatsächlich - wie angenommen - durch Birkenwurzeln verursacht werden, würden diese bereits nach kurzer Zeit erneut den Boden nach oben drücken. Dementsprechend müsste man höchstwahrscheinlich den Weg aufreißen, die Wurzeln abfräsen und anschließend komplett neu asphaltieren.

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