"Verzögerungen kosten Millionen"

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Linden(pm). Die Grünen in Linden beklagen mehrere Verzögerungen auf politischer Ebene in der Stadt. So werde der Kita-Neubau in Leihgestern durch langsames Handeln der Stadt und des Bürgermeisters Jörg König (CDU) bis zu drei Millionen Euro teurer und erst drei Jahre später als anfangs geplant fertiggestellt.

"Die lakonische Aussage des Bürgermeisters, die Mehrkosten würden durch Bundes- und Landeszuschüsse ausgeglichen, erscheint deplatziert", heißt es in der Pressemitteilung der Grünen. Auch die Zuschüsse seien Steuergelder, mit denen sorgsam umzugehen sei.

Was die Einstellung eines Klimamanagers angeht, warte man nun bereits seit zweieinhalb Jahren.

Angemahnt wird zudem "eine klare Regelung" bei der Planung der Bebauung "Am Bahnhof/Sudetenstraße". Vor allem sei hier der Fokus auf die Sicherung der ökologischen Lebensgrundlagen und die Sozialbindung des neu zu schaffenden Wohnraums zu legen. Avisierte Sozialwohnungen müssten bei einer Realisierung des Projekts "unbedingt eingeplant und vertraglich abgesichert werden."

Auch in Zeiten der Pandemie dürfe bei der Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben "kein Stillstand" eintreten, erklären die Grünen.

Vortrag: "Corona und Freiheitsrechte"

Lange beabsichtigte Projekte wie die Verbesserung und Ausweitung von Fahrradwegen, die Renovierung der Stadthalle und die Instandsetzung des Tannenweges müssten unter den geänderten Haushaltsbedingungen priorisiert und dann umgesetzt werden. Im Tannenweg sei außerdem zwingend ein Fahrradweg mit einzuplanen. "Corona darf uns nicht lähmen oder gar handlungsunfähig machen", erklären die Grünen.

Die Fraktion bereitet einen Vortrag zum Thema "Corona und Freiheitsrechte" vor, er soll am 30. Oktober im Schaums-Saal in der Bahnhofstraße in Großen-Linden stattfinden. Infos folgen in Kürze, auch zum Anmeldeverfahren und den Hygieneregeln.

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