Der Trimmpfad in Linden ist wiedereröffnet. Startpunkt ist an der Waldstraße. FOTO: CON
+
Der Trimmpfad in Linden ist wiedereröffnet. Startpunkt ist an der Waldstraße. FOTO: CON

Trimm-Dich-Pfad ist wieder fit

  • vonConstantin Hoppe
    schließen

Linden(con). Der Trimm-Dich-Pfad ist wieder fit: In den vergangenen Wochen wurde die Anlage wiederhergestellt und erweitert. Nun weihte Bürgermeister Jörg König die Outdoor-Sportanlage mit einem Rundgang offiziell ein. Erster Stadtrat Norbert Arnold ließ es sich nicht nehmen, die Übungsstationen gleich auszuprobieren.

"Gerade jetzt in Corona-Zeiten haben viele den Trimm-Dich-Pfad neu entdeckt", berichtete der Bürgermeister. Statt ins Fitnessstudio zu gehen, wurde der Trimm-Dich-Pfad in den vergangenen Monaten von Sportbegeisterten deutlich stärker frequentiert. Er sei jetzt noch einmal deutlich schöner geworden. Zudem kamen neue Stationen hinzu, sodass es entlang der 2,1 Kilometer langen Strecke durch den Lindener Forst nun 20 Übungen gibt, die auf Schildern erklärt werden. Entsprechende Übungsgeräte stehen bereit.

Neu ist ein Platz für Bodenübungen oder Yoga direkt zu Beginn des Pfades. Die Übungen teilen sich in die Bereiche Aufwärmen - Dehnung - Koordination und Kraft auf. Je nach individueller Fitness kann der Pfad gegangen oder gelaufen werden. Ebenfalls neu sind Fahrradständer sowie die Übersichtskarte am Start des Trimm-Dich-Pfades an der Waldstraße - direkt hinter dem Sportheim der TSG Leihgestern. Auch die Schilder, die die Stationen erklären, wurden erneuert.

Insgesamt verwendete die Stadt Linden einen niedrigen vierstelligen Betrag für die Überarbeitung: "Die meisten Sachen waren ja schon da und mussten nur erneuert werden", berichtete der Bürgermeister. "Aber natürlich wird es immer wieder Nachbesserungsbedarf geben." Das bemerkte man auch bei der Eröffnung: Schon beim ersten Rundgang gab es Anmerkungen, wo sich noch etwas verbessern ließe.

Besonderer Dank ging an Revierförster Jörg Sennstock: "Ohne den Forst geht es eben nicht", meinte König. Sennstock wird den Pfad regelmäßig begehen, "dabei werden wir besonders die Verkehrssicherheit im Auge behalten". Die Wege sollen naturnah belassen werden, nur wenn es nicht anders geht, sollen Teile geschottert werden. "Die Wege sollen mit Strukturen versehen werden, sodass das Wasser nach Regenfällen nicht darauf steht", erläuterte Sennstock.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare