Spendenaktion für Aufforstung im Stadtwald

Linden (nal). Stadt Linden und die Bürgergruppe »Wir tun was Linden« haben unter dem Motto »Aufforstung Stadtwald Linden« eine Spendenaktion gestartet. Bereits 2020 hatte die Bürgergruppe angekündigt, sich im Bereich Klima und Umwelt zu engagieren. Nach zahlreichen Gesprächen mit dem für den Lindener Wald zuständigen Förster Jörg Sennstock und Bürgermeister Jörg König ist eine gemeinsame Initiative entstanden.

Klimawandel, extreme Wetterlagen, Schädlinge und vieles mehr haben dem Stadtwald zugesetzt. Mit der Neuanpflanzung von Baumsetzlingen möchte man diesem Problem entgegenwirken. »Wir wollen versuchen, den Lindener Stadtwald für nachfolgende Generationen so weit wie möglich zu erhalten«, erläutert Jürgen Sievers als Sprecher der Bürgergruppe das Aufforstungsprojekt. Mit Flyern wie auch in den sozialen Medien und Gesprächen soll für das »Generationenprojekt« geworben werden. Auch Kindertagesstätten und Schulen sollen eingebunden werden.

Laut Sennstock sollen auf drei Abteilungen im Großen-Lindener sowie auch auf drei Abteilungen im Leihgesterner Wald vorzugsweise Nadelholz, Kirsche, Ahorn, Spitzahorn sowie Douglasie und Ulmen gesetzt werden. Diese Bestände sollen Klimaextremen besser standhalten können. »Ein tolles bürgerschaftliches Engagement«, lobte Bürgermeister König die Initiative der Bürgergruppe. Er rief Bürger und Unternehmen zur Unterstützung auf. Ab einer Spende in Höhe von 5 Euro kann sich jeder beteiligen. So viel kostet ein einzelner Baumsetzling inklusive Anpflanzung.

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