SPD: Kein Rückhalt für Vorsitzenden?

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Linden(pm). Die SPD-Fraktion in der Lindener Stadtverordnetenversammlung zeigt sich nach der jüngsten Sitzung in einer Pressemitteilung verwundert. Zunächst hätten die Grünen gefordert, dass der Stadtverordnetenvorsteher mit einem Rechtsbeistand prüfen solle, ob Schadensersatzansprüche gegen Bürgermeister Jörg König und den Magistrat aufgrund der fehlerhaften Auftragsvergabe möglich sind. Die Freien Wähler hätten jedoch beantragt, dass diese Aufgabe zwei Stadtverordnete wahrnehmen sollen. Unter anderem wurde der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Frank Rippl vorgeschlagen.

Ellen Buchborn-Klos (SPD) fragte nach, was Rippl neutraler mache als den Stadtverordnetenvorsteher, welcher der nach der Hessischen Gemeindordnung neutrale Vertreter der Stadtverordnetenversammlung ist. Dazu gab es jedoch keine Antwort: "Ist der Rückhalt für den neuen Stadtverordnetenvorsteher in der Opposition etwa größer als bei seinen eigenen Leuten?", zeigt sich die SPD verwundert.

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