FDP signalisiert Ja zur Seniorenheimerweiterung

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Für das Seniorenzentrum in Linden drängt die Zeit: Aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben müssen die Einzelzimmer mindestens 14 Quadratmeter groß sein. Das Heim in Leihgestern müsste dafür rund zehn Millionen Euro investieren und erweitern. Im Stadtparlament scheiterte zuletzt aber der Verkauf der Flächen. Die Oppositionsfraktionen lehnten eine Entscheidung ab.

Für das Seniorenzentrum in Linden drängt die Zeit: Aufgrund neuer gesetzlicher Vorgaben müssen die Einzelzimmer mindestens 14 Quadratmeter groß sein. Das Heim in Leihgestern müsste dafür rund zehn Millionen Euro investieren und erweitern. Im Stadtparlament scheiterte zuletzt aber der Verkauf der Flächen. Die Oppositionsfraktionen lehnten eine Entscheidung ab.

FDP-Fraktionsvorsitzender Peter Reinwald signalisiert in einer Pressemitteilung, dass in der nächsten Stadtverordnetenversammlung jedoch ein positiver Beschluss gefasst werden könnte. Demnach "möchten uneingeschränkt alle Parteien der Lindener Stadtverordnetenversammlung das Anliegen des Vereins für Kranken-, Alten- und Kinderpflege unterstützen und die notwendigen städtischen Grundstücke zur Verfügung stellen". Man habe den Verkauf nicht aus Gründen des Bürgermeisterwahlkampfs, sondern der Sorgfaltspflicht zunächst blockiert.

"Als Stadtverordnete ist uns das Vermögen der Bürgerschaft zu treuen Händen übergeben", schreibt Reinwald. "Vor diesem Hintergrund blieb den verantwortungsbewusst handelnden Stadtverordneten nichts anderes übrig, eine Vorlage zurückzuweisen, die in wesentlichen Teilen fehlerhaft war, unter anderem falsche Grundstücksbezeichnungen, eine falsche Grundstücksgröße und damit auch eine falsche Bewertung des zu übertragenen städtischen Vermögens enthielt." Die Schuld für die Verzögerung sieht Reinwald beim Bürgermeister, der den Verkauf nicht ordentlich vorbereitet habe.

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