Am "Kompass"-Stand in Linden-Forst vor dem Kuhn-Center werden die Bürger zu ihrem Sicherheitsgefühl befragt. FOTO: PAD
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Am "Kompass"-Stand in Linden-Forst vor dem Kuhn-Center werden die Bürger zu ihrem Sicherheitsgefühl befragt. FOTO: PAD

Sicherheitsgefühl abgefragt

  • Patrick Dehnhardt
    vonPatrick Dehnhardt
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Linden(pad). An welchen Stellen in Linden fühlen sich Bürger unwohl, wo werden Sicherheitsprobleme gesehen? Dies will die Stadt über die Sicherheitsinitiative "Kompass" herausfinden. Dazu fanden nun Bürgerbefragungen statt.

Am Freitag stand ein Team rund um Koordinator Jörg Schormann, dem Ordnungsamtsleiter Tim Schneider und Schutzmann Heiko Zimmermann am Kuhn-Center in Forst, um die Lindener über ihre Erfahrungen zu befragen.

Als eines der Kernprobleme habe sich bereits jetzt die Verkehrssituation herauskristallisiert, sagte Schneider. Bei überörtlichen Straßen könne die Stadt jedoch nur bei Zustimmung der Straßenverkehrsbehörde Hessen Mobil handeln.

Bereits 100 Rückmeldungen

Erster Stadtrat Frank Arnold sagte, dass Bürger an der Umfrage auch über die Internetseite der Stadt teilnehmen können. Bislang hätten sich über 100 Bürger beteiligt. Die Ergebnisse würden ausgewertet. Sie sollen dazu dienen, Problemschwerpunkte zu erkennen und präventive Maßnahmen zu entwickeln. Erste Ergebnisse will die Stadt nach Möglichkeit noch dieses Jahr präsentieren.

"Kompass" steht für "Kommunalprogramm Sicherheitssiegel". Mit dem bundesweit einmaligen Programm will das Land Hessen den Kommunen zur Seite stehen und mit ihnen gemeinsam neue Konzepte zur Schaffung von noch mehr Sicherheit erstellen. Die Stadt Linden ist dieser Initiative 2020 beigetreten.

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