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Das Bild macht deutlich: mit der Drehleiter ist die Brandstelle im Hinterhof nur schwer zu erreichen.

Schwieriger Einsatz für Feuerwehr

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Linden (lbh). Gleich mehrere Notrufe gingen am Donnerstagmorgen gegen 7 Uhr bei der Feuerwehrleitstelle ein: In der Großen-Lindener Bismarckstraße brannte es in einer Hofreite. Als die Feuerwehr eintraf, fand sie einen Brand in einem alten Stallgebäude mit Werkstatt und Bürogebäude vor. Die Flammen hatten sich bereits über das Erd- und das erste Obergeschoss ausgebreitet.

Aufgrund der dichten Bebauung war der Löschangriff kompliziert: Unter anderem war das Gebäude mit der Drehleiter nur schwer zu erreichen. Die Einsatzkräfte mussten ins Hausinnere, um der Flammen Herr zu werden. Trotz der erschwerten Umstände konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Um 7.30 Uhr meldeten die Ehrenamtlichen "Feuer aus". Die Nachlöscharbeiten brauchten danach noch einige Zeit.

Neben den Lindener Feuerwehren waren auch mehrere Einsatzkräfte aus Langgöns, der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises und ein Nachschub an Atemschutzgeräten in Bereitstellung zur Brandstelle alarmiert worden. Rund 75 Einsatzkräfte waren vor Ort, zudem Polizei und Rettungsdienst.

Verletzt wurden nach Polizeiangaben weder Menschen noch Tiere. Das Gebäude ist vorerst nicht nutzbar. Den Sachschaden schätzte die Polizei zunächst im mittleren fünfstelligen Bereich ein. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gab es zunächst nicht. Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben die Arbeit aufgenommen.

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