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Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Einsturzgefahr äußerst schwierig.

Schwerer Brand in Leihgestern

  • VonAlexander Stripling
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Linden (ast). Ein schwerer Brand hat am Dienstagabend ein Wohnhaus im Lindener Ortsteil Leihgestern zerstört. Drei der vier Bewohner erlitten beim Feuer leichte Rauchgasvergiftungen und mussten behandelt werden. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Nachtstunden an.

Das Feuer entwickelte sich aus bislang ungeklärter Ursache offensichtlich im Dachzwischenraum des Flachdachgebäudes. Gegen 18.20 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, stiegen bereits dunkle Rauschschwaden aus dem Haus. Sie waren weit über den Ortsteil hinaus sichtbar.

Der Dämmstoff unter der Dachhaut qualmte so stark, dass die umliegenden Anwohner dazu angehalten wurden, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Die App »Hessenwarn« gab eine entsprechende Meldung heraus.

Die Löscharbeiten gestalteten sich insgesamt schwierig. Wegen der Einsturzgefahr durfte die Feuerwehr keinen sogenannten Innenangriff vornehmen. Der Brand wurde daher von der Drehleiter aus und mit mehreren Rohren von außen gelöscht. Trotzdem loderten immer wieder hohe Flammen auf.

140 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Im Einsatz in Leihgestern waren rund 140 Feuerwehrleute - hauptsächlich aus Linden, Langgöns und Pohlheim. Über den Katastrophenschutz Hessen wurden weitere Kräfte aus Gießen, Lich und Heuchelheim zur Unterstützung alarmiert.

Die Kriminalpolizei hat bereits Ermittlungen aufgenommen.

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