Priorität für Sanierung von Stadthalle und Rathaus

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Linden(pm). Die CDU-Fraktion in Linden hat sich auf ihrer Klausurtagung mit den bevorstehenden Investitionen der Stadt beschäftigt. Priorität sollen unter anderem der Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Leihgestern, die Sanierung der Stadthalle und eine barrierefreie Umgestaltung des Rathauses haben.

Aufgrund der Folgen des Lockdowns und anschließender Einschränkungen werden im kommenden Jahr deutlich geringere Einnahmen im städtischen Haushalt erwartet, räumt die Fraktion ein. Dennoch sei es "von erheblicher Bedeutung, dass auch in einer coronabedingten Krise weiter investiert wird".

Man habe in Linden in den vergangenen guten Jahren erhebliche Überschüsse und dadurch Rücklagen erwirtschaften können, sagt der Fraktionsvorsitzende Frank Hille. "Somit ist es möglich, die von uns geforderten Investitionen zu finanzieren, ohne Kredite hierfür aufnehmen zu müssen."

Wahlkampf verstärkt über soziale Medien

Fünf Investitionen sind aus Sicht der CDU-Fraktion besonders wichtig: So müsse das Feuerwehrgerätehaus in Leihgestern renoviert werden, "damit die volle Einsatzbereitschaft der Feuerwehr auch zukünftig gewährleistet bleibt". Außerdem sei die Stadthalle "stark sanierungsbedürftig". Mit der Planung müsse zeitnah begonnen werden, die notwendigen Mittel seien in den Haushalt zu stellen.

Die CDU will eine grundhafte Sanierung von Tannenweg, Heergasse und Lindenstraße. "Kommunale Straßen müssen auf den Prüfstand und sukzessive erneuert werden", erklärt die Fraktion und drängt darüber hinaus zu einer Anbindung an das Hochgeschwindigkeitsinternet "baldmöglichst" durch eine flächendeckende Breitbandverbindung sowie zu einer barrierefreien Renovierung des Rathauses, "um niemanden auszuschließen". Mit den notwendigen Maßnahmen solle im kommenden Jahr begonnen werden.

Die Klausurtagung fand vor wenigen Tagen in Bad Laasphe statt. Die Fraktionsmitglieder beschäftigten sich mit der Kommunalwahl am 14. März kommenden Jahres unter dem Zeichen der Corona-Krise und diskutierten über Möglichkeiten im Handlungsfeld Verkehr und Wohnen.

Um Verkehrslärm und Emissionen in Linden zu reduzieren, wolle man auf den Bau von Entlastungsstraßen und den weiteren Ausbau von Radwegen setzen. "Diese Beruhigung des Verkehrs und geringere Emissionsbelastung wird das Leben im Innenbereich von Linden attraktiver und sicherer für Jung und Alt machen", erklärte die Fraktion.

Bei der Erschließung von Wohnraum wolle man einem weiteren Flächenverbrauch entgegenwirken und bevorzugt Lücken in den Ortskernen für die Bebauung nutzen. "Erfolgreich lassen sich gelungene Konzepte für vielfältige, generationenübergreifende, familienfreundliche, ökologische und barrierefreien Lösungen mit städtebaulichen Wettbewerben erzielen."

Der Wahlkampf wird zweifellos im Zeichen der Pandemie stehen. Um Wähler nicht zu gefährden, werde man verstärkt in den sozialen Medien informieren und für die Argumente der Kandidaten werben.

Im Rahmen der Klausurtagung unternahmen die Teilnehmer einen Waldspaziergang. Ein Beauftragter des Forstamtes informierte über seine Aufgaben und Arbeiten im Wald, führte sie durch einen "Seelenpfad" über Stock und Stein bis zu einem Hirschgehege.

Diese Exkursion bestätigte die Entscheidung der Fraktion, an dem bundesweiten Projekt "Der deutsche Wald braucht uns" der Organisation "CDU Aktiv" teilzunehmen.

Am 14. November will sich die CDU-Fraktion an einer Baumpflanzaktion in Linden beteiligen.

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