CDU präsentiert Unterschriftslisten

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Ende letzten Jahres hatte der CDU-Stadtverband Linden mit dem Vordruck einer Unterschriftenliste den Bürgern die Möglichkeit gegeben, ihre Ablehnung zur Umlegung eines circa 165 Meter langen Wegstückes an der Gruppe Fernie zum Ausdruck zu bringen. "Keine Umlegung des Weges an der Grube Fernie!", heißt es in diesem vorgedruckten Bogen, und weiter: "Wir fordern das Stadtparlament auf, im Sinne der Lindener Bürger gegen eine Umgestaltung des Rundweges zu stimmen. Mit meiner Unterschrift stimme ich einer Veröffentlichung dieser Liste zu."

Ende letzten Jahres hatte der CDU-Stadtverband Linden mit dem Vordruck einer Unterschriftenliste den Bürgern die Möglichkeit gegeben, ihre Ablehnung zur Umlegung eines circa 165 Meter langen Wegstückes an der Gruppe Fernie zum Ausdruck zu bringen. "Keine Umlegung des Weges an der Grube Fernie!", heißt es in diesem vorgedruckten Bogen, und weiter: "Wir fordern das Stadtparlament auf, im Sinne der Lindener Bürger gegen eine Umgestaltung des Rundweges zu stimmen. Mit meiner Unterschrift stimme ich einer Veröffentlichung dieser Liste zu."

Weitere Listen vorhanden

Auf diese Weise bekundeten rund 790 Bürger ihre Ablehnung zu dieser inzwischen von der Stadtverordnetenversammlung mit Stimmen der Koalition und gegen die der CDU-Fraktion beschlossenen und zuvor von dem Lindener NABU angeregten Verlagerung des Wegstückes (die Gießener Allgemeine Zeitung berichtete).

Am Dienstag legten der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Linden, Norbert Arnold, und Bürgermeister Jörg König die Dokumente in einem Pressegespräch vor. Danach sind insgesamt 130 Listen mit zusammen 790 Unterschriften, darunter maximal 30 von Nicht-Lindenern, abgegeben worden. Darüber hinaus existieren weitere Listen mit deckungsgleichen Intensionen, die zusammen 215 Unterschriften enthalten. "Wir haben allerdings nicht überprüft, ob doppelte Unterschriften dabei sind", erklärte Arnold. Insgesamt sei das eine "beachtliche Zahl", stellte CDU-Stadtverbandsvorsitzende fest.

Zum Hintergrund: In den vergangenen Wochen waren immer wieder Zweifel geäußert worden, dass die Unterschriftenlisten überhaupt existierten würden.

Im Spätsommer soll die Verlegung des Weges stattfinden. Die Kosten in Höhe von 10 000 Euro übernimmt das Regierungspräsidium Gießen.

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