Bürgermeister König im Gespräch mit Neuhof-Anwohnern.
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Bürgermeister König im Gespräch mit Neuhof-Anwohnern.

Neuhof-Anwohner warten auf schnelles Internet

  • vonConstantin Hoppe
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Linden(con). Was gibt es Neues am Neuhof in Leihgestern? Um diese Frage zu beantworten, besuchte Bürgermeister Jörg König den idyllisch gelegenen Wohnort und suchte das Gespräch mit den Anwohnern. Es gibt doch so einiges, was die Anwohner umtreibt.

Eigentlich könnte man meinen, in einem kleinen, eher etwas abseits gelegenen Wohngebiet wie dem Neuhof gäbe es keine größeren Probleme mit dem Verkehr. Doch weit gefehlt: Alleine während des Treffens fuhren deutlich mehr Fahrzeuge an den Höfen vorbei, als dies durch Anwohner begründet sein könnte. Und genau das wurde dem Bürgermeister berichtet: Gerade nach dem Bau des Limesradweges, würden immer mehr Pkw-Fahrer am Neuhof vorbeifahren und sich dabei auch nicht an das Tempolimit halten. Auch der Radweg selbst soll von Autofahrern genutzt werden. "Der Radweg darf nur von der Landwirtschaft und Radfahrern genutzt werden", sagte der Bürgermeister. Hier soll geprüft werden, was die Stadt machen kann, um die Probleme zu beheben.

Viele Schlaglöcher

Ebenfalls zum Thema Verkehr gehörte der Zustand der Straßen, diese haben schon deutlich bessere Zeiten gesehen. Schlagloch an Schlagloch und zahlreiche Rissen durchziehen die Fahrbahnoberfläche. "Wir haben uns deshalb schon mehrfach bei der Stadt gemeldet, aber nie ist etwas passiert", sagten Anwohner.

Das wichtigste Anliegen der Anwohner war aber das Internet, oft gebe es keine zuverlässige Verbindung. Gerade in Zeiten von Covid-19 und Arbeiten im Homeoffice sei das keine günstige Situation für die Menschen gewesen. Der Bürgermeister setzt auf eine Veränderung mithilfe der Breitband Gießen GmbH: "In dieser ermitteln wir gerade die Gebiete, die noch nicht mit schnellem Internet versorgt sind und wollen diese dann abarbeiten", sagte König. Bis Ende des Jahres soll ein Plan aufgestellt werden, nach dem man vorgehen wolle. Mindestens bis dahin werden sich die Bewohner am Neuhof noch gedulden müssen.

Eine Veränderung die sich dagegen schon in den kommenden Monaten ergeben wird, ist die Aufstellung einer Sirenenanlage, wie der Bürgermeister mitteilte: "Diese soll im Katastrophenfall die Anwohner warnen." FOTO: CON

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