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Helmut Faber und Rechnerin Barbara Hoth, im Hintergrund Schriftführer Ulrich Heymann. Foto: con

15 neue Mitglieder im Arbeitskreis

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Linden(con). In den kommenden Wintermonaten wird der Arbeitskreis Heimatgeschichte Großen-Linden wieder zahlreiche informative Vorträge und Monatstreffen anbieten. Aktuell zählt der Arbeitskreis 312 Mitglieder, berichtete Vorsitzender Helmut Faber auf der Jahreshauptversammlung. Er freute sich über 15 neue Mitglieder sowie 757 Besucher bei den Veranstaltungen. Dabei standen die verschiedensten Themen auf dem Programm, etwa die Zigarrenproduktion im heimischen Raum, eine Stadtführung für Kinder oder die Geschichte der jüdischen Familie Eduard Rosenbaum in Großen-Linden.

Ein besonderes Ereignis war das Setzen von Stolpersteinen in Großen-Linden im Gedenken an die von Nazis ermorderten jüdischen Mitbürger Lina Simon (Bahnhofstraße 2), Anna Marx (Bahnhofstraße 4) sowie für Berthold und Lina Edelmuth (Falltorstraße 6). Gunter Demnig setzte diese in Anwesenheit von Verwandten, die aus den USA eigens angereist waren. 150 Lindener Bürger und Schüler der Anne-Frank-Schule nahmen an der Gedenkveranstaltung teil.

Ab dem kommenden Januar wird es weitere Vorträge im "Lindener Hof" geben, unter anderem soll dabei auch die Verlegung der Stolpersteine thematisiert werden. Zum Marienmarkt am 29. März steht wieder ein Orgelkonzert in der evangelischen Kirche an. Auch ist eine Führung durch das Kloster Arnsburg inklusive dem Thema "Verbindungen Großen-Linden zu Arnsburg" geplant. Kellerführung wird es 2020 nicht geben.

Daneben stand aber auch eine traurige Aufgabe vor den Vereinsmitgliedern: Denn für den verstorbenen Rechner Wolfang Weiß musste die Nachfolge geregelt werden. Weiß war seit den Anfängen des Arbeitskreises 1990 als Rechner im Verein tätig. Neue Rechnerin ist Barbara Hoth.

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