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Jürgen Würz (l.), Jörg König (M.) und Florian Jochim vor der neuen Kita »Kinder(T)räume«.

Neue Kita heißt »Kinder(T)räume«

  • VonPatrick Dehnhardt
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Linden (pad). Seit Mai 2020 wurde an einer neuen Kindertagesstätte in Leihgestern gebaut. Nun sind die Arbeiten auf der Zielgeraden: Das Gebäude ist fertig, in den kommenden Tagen wird die Einrichtung aufgebaut. Dann kann der Betrieb schon fast losgehen. Die Kita erhielt nun ihren endgültigen Namen: »Kinder(T)räume«.

Unter dem Projektnamen »Pauluswiese« ist der Neubau auf dem rund 3000 Quadratmeter großen Grundstück durch Generalunternehmer Kai Laumann errichtet worden. Das Gebäude gliedert sich in zwei Etagen und einen großen Außenbereich. Letzterer wird in den kommenden Wochen zunächst provisorisch als Spielwiese angelegt. In Zusammenarbeit mit der neuen Kita-Leitung soll dann die endgültige Gestaltung des Außengeländes besprochen und umgesetzt werden, sagte Bürgermeister Jörg König bei einem Ortstermin.

Der Standort »Pauluswiese« findet sich an verschiedenen Stellen im Gebäudedesign wieder. So ist ein Teil der Böden deshalb aus grünem Linoleum erstellt worden. Ein Fahrstuhl sowie eine große Treppe verbinden die beiden Etagen, in denen sich insgesamt fünf Gruppenräume befinden. Diese sind nach dem neuesten Stand der Technik sowie den aktuellen gesetzlichen Anforderungen ausgestattet.

Für die Kleinsten gibt es eigene Wickelstationen, jeder Gruppenraum verfügt über eine direkt zugängliche eigene Toilettenanlage.

Auch das Thema Corona spielte beim Bau eine Rolle. Im Obergeschoss befindet sich der Technikraum der Lüftungsanlage. Diese tauscht pro Stunde 3500 Kubikmeter Luft aus, erklärte Jürgen Würz, Fachbereichsleitung Bauen und Umwelt der Stadt Linden.

Ohne Nebenkosten und das Außengelände belaufen sich die Baukosten auf 4,07 Millionen Euro, sagte Florian Jochim, Fachbereichsleiter Finanzen. Zwischen 15 und 18 Arbeitsplätze entstehen in der Kita »Kinder(T)räume«, von der Kita-Leitung bis zur Reinigungskraft.

Mit der neuen Kita ist in Leihgestern praktisch ein Zentrum in Sachen Kinderförderung und -betreuung entstanden: Die Einrichtung liegt direkt zwischen der 2014 eingeweihten Kindertagesstätte Regenbogenland und der Wiesengrundschule an einer Sackgasse. »Es ist ein gut erreichbarer und attraktiver Standort«, sagte König. »Viele Kinder, die vor den Ferien von der Kita Abschied nehmen, werden danach nebenan als Erstklässler in die Wiesengrundschule gehen.« Das dürfte den Übergang erleichtern.

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