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Musik hören und Freunde treffen

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Linden (con). Nach Regen kommt Sonnenschein: Das Lindener Stadtfest zog am Wochenende wieder einmal hunderte Besucher auf den zum Festplatz umfunktionierten Großparkplatz zwischen Sportstadion und Rathaus. Neben dem abwechslungsreichen Musikprogramm warteten die Veranstalter in diesem Jahr mit einigen Neuerungen auf: Mit dem Wein- und Bierdorf standen den Besuchern nicht nur rund 150 weitere Sitzplätze zur Verfügung. Hier fanden vor allem Fans von Biergärten das richtige Ambiente für einen schönen Sommerabend. Am Sonntag lud dann ein großes Hüpfburgparadies vor allem die kleinen Besucher zum Herumtollen und Spaßhaben ein.

Abbruch aufgrund des Unwetters

Bereits am Freitag hatte die Tom-Pfeiffer-Band das Festgelände erobert: Die acht Musiker und ihr Live-Tontechniker spielen die Musik, die ihnen am meisten Spaß macht: "Best of Rock Classics". Leadsänger Tom Pfeiffer und fünf weitere Stimmen sorgen für einen kristallklaren, satten Chorgesang, leise und groovige Stücke kommen genauso emotionsgeladen rüber wie Songs zum Abtanzen.

Das Heimspiel von Tom Pfeiffer gehört seit ehedem zum festen Programm beim Stadtfest Linden. Diesmal allerdings und zum Bedauern der Musiker selbst ("Das Wasser stand in Steckdosen und Geräten") musste die Band aufgrund des Unwetters beziehungsweise aus Sicherheitsgründen am Freitagabend nach einigen wenigen Liedern abbrechen.

Am Samstag zeigte sich das Wetter dann wieder von seiner schönen Seite, und viele hunderte Besucher strömten auf den Festplatz: Hier zeigten dann gleich drei Musikacts, was das Stadtfest immer wieder ausmacht: viel und vor allem abwechslungsreiche Musik.

Mit Songwriter Lukas Jäckel stand ein noch junges Talent aus Gießen auf der Lindener Bühne: Nur mit Gitarre und seiner Stimme begeisterte er das Publikum.

Ab 19.30 Uhr hieß es dann: Party machen mit den "Mezcaleros": Die fünf Mariachis aus Mainz präsentierten einen wilden Mix aus Gassenhauern der noch nicht vergessenen Dekaden - egal ob 50er, 60er, 70er oder 80er Jahre, egal ob Rock’n’Roll, Mariachi, Cumbia, Beat, Surf, Latino, Tarantino, schnulzig oder ulkig - die fünf Musiker aus Rheinland-Pfalz sorgten beim mittelhessischen Publikum für gute Laune. Zu späterer Stunde präsentierte "The Livercheese Both Corporation" eine etwas eigenwillige Kombination aus Songs von Jimi Hendrix bis Backstreet Boys.

Nach dem rockigen Samstag ging es dann am Sonntag etwas ruhiger zu: Ab 10 Uhr luden die evangelischen Kirchengemeinden Leihgestern und Großen-Linden, die evangelische Stadtmission mit dem Posaunenchor und die katholische Kirchengemeinde Christkönig zum gemeinsamen Gottesdienst auf dem Festplatz ein.

Im Anschluss folgte der traditionelle Frühschoppen mit den "Fränkischen Wirtshausmusikanten", der ganz stilecht von Bürgermeister Jörg König mit dem traditionellen Fassbieranstich eröffnet wurde. Eigentlich erfolgt dieser bereits zur Festeröffnung am Freitag, doch wegen des starken Regens war er auf Sonntag verlegt worden.

Aber das Lindener Stadtfest ist nicht nur für sein gutes und abwechslungsreiches musikalisches Programm bekannt. Es bietet den Menschen auch immer wieder die Gelegenheit sich zu treffen, Geschichten zu erzählen, Freunde und Bekannte wieder zu sehen, solche, die man immer trifft und solche, die man schon eine ganze Weile aus den Augen verloren hatte. Eben ein Fest von Lindener Bürgern für Lindener Bürger (und natürlich auch darüber hinaus).

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