"Mit Unverständnis"

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Linden(pm). Mit Unverständnis reagiert die Fraktionsvorsitzende der SPD in der Stadtverordnetenversammlung, Gudrun Lang, auf den jüngsten Ruf der örtlichen CDU nach einem Städtebaulichen Vertrag im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben Sudetenstraße: "Zum wiederholten Male schmücken sich Lindens Christdemokraten öffentlich und schamlos mit den Ideen anderer Parteien", heißt es in einer Pressemitteilung.

Ein Städtebaulicher Vertrag als Grundlage für die weiteren Entscheidungen der Stadtverordnetenversammlung zum geplanten Bauvorhaben in der Sudetenstraße sei von der SPD am 19. Oktober 2019 beantragt worden. Am 30. Oktober sei dieser SPD-Antrag im Haupt- und Finanzausschuss abgestimmt und am 5. November im Stadtparlament einstimmig beschlossen worden.

Dieser Vertrag solle zur Sicherheit der Stadt, der Anwohner in der Sudetenstraße und auch des Investors die Neuordnung der Grundstücke, die Bauvorbereitungen, die Erstellung eines Umweltberichts, eines Klimagutachtens, den Anteil an Wohnungen mit bezahlbarem Wohnraum oder Sozialwohnungen, die Übernahme von Kosten und mehr regeln. "Seitdem sind sieben Monate verstrichen, und noch liegt weder den Stadtverordneten noch dem Investor ein solcher Vertrag vor", bemängelt Lang. Sie empfiehlt, die CDU-Fraktion solle den Bürgermeister in die Pflicht nehmen und darauf drängen, dass dieser Vertrag endlich vorgelegt werde. Über die Vorschläge der Union, wie z. B. die Begrenzung der Firsthöhe und der Fläche für den geplanten Wohnblock, diskutiere die SPD-Fraktion gerne mit.

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