Mehr Geld für die Ferienspiele

17 000 Euro mehr für die Lindener Ferienspiele? Das ist das Ziel aller Fraktionen für den kommenden Haushalt der Stadt Linden. "Mit dem Geld könnte die Stadt eine zweite betreute Ferienwoche organisieren", begründete Gudrun Lang (SPD) den Antrag während der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Soziales, Sport und Kultur am Montag. "Das würde viele Eltern entlasten." Bislang sind 13 000 Euro für die Ferienspiele im Entwurf vorgesehen – mit der Erhöhung wären es dann 30 000 Euro. Im Ausschuss fand der Antrag den einstimmigen Zuspruch aller Mitglieder.

17 000 Euro mehr für die Lindener Ferienspiele? Das ist das Ziel aller Fraktionen für den kommenden Haushalt der Stadt Linden. "Mit dem Geld könnte die Stadt eine zweite betreute Ferienwoche organisieren", begründete Gudrun Lang (SPD) den Antrag während der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Soziales, Sport und Kultur am Montag. "Das würde viele Eltern entlasten." Bislang sind 13 000 Euro für die Ferienspiele im Entwurf vorgesehen – mit der Erhöhung wären es dann 30 000 Euro. Im Ausschuss fand der Antrag den einstimmigen Zuspruch aller Mitglieder.

Der Haushalt der Stadt stand in der Ausschusssitzung zum zweiten Mal auf der Tagesordnung. Noch einmal bestand die Möglichkeit, Rückfragen zu stellen und Anträge einzubringen. Letzteres wurde genutzt: Neben dem oben genannten Antrag zur Finanzierung der Ferienspiele ging es um die Vergrößerung des Sandsportfeldes im Stadtzentrum. Hierzu stellte die CDU-Fraktion einen Antrag. Mit einem Kostenaufwand von geschätzten 7000 Euro soll das Feld vergrößert werden. Dann könne auch Handball und Fußball angeboten werden. Mit den Vereinen sei das Projekt bereits abgeklärt. Auch hierzu gaben die Ausschussmitglieder eine einstimmige Beschlussempfehlung. Ebenso auch zum zweiten Antrag der CDU: Dieser sieht vor, die Geräte im Bereich des Trimm-dich-Pfads in Mühlberg wieder in benutzbaren Zustand zu versetzen.

Neue Kitas ab August

Ebenfalls eingebracht, aber nicht diskutiert wurde ein Bürgermeisterantrag: In der Stadt Linden zeichnet sich ein signifikanter Personalmehrbedarf ab. Deshalb sollen 15 neue Stellen in der Verwaltung und dem Erziehungsdienst geschaffen werden.

Daneben berichtete Bürgermeister Jörg König von den neu entstehenden Kindertagesstätten: Bereits im kommenden August soll die Bauernhof-Kita in Leihgestern mit 20 Plätzen für Vorschulkinder eröffnen. Ebenfalls im August ist die Eröffnung des neuen Waldkindergartens im Bereich Leihgestern geplant. Ursprünglich war der Start für Mai geplant, aber durch organisatorische Probleme entstand die Verzögerung. Dafür hat man im Bereich des Sportplatzes, wo die Wald-Kita entstehen soll, einen zusätzlichen Schutzraum bekommen, in den die Kinder bei schlechtem Wetter umziehen können. Eine weitere Notgruppe für 15 bis 20 Kinder soll kurzfristig im evangelischen Gemeindehaus in Leihgestern eingerichtet werden. "Die Räume wurden vor einigen Jahren schon einmal als Kita genutzt", berichtete der Bürgermeister. Jedoch müssen zuvor noch Brandschutzauflagen erfüllt werden.

Wie der Stand in der Belegung der Tagesstätten und wie lang die Wartezeit ist, konnte König noch nicht berichten: Das wird Thema einer Gesprächsrunde mit der Kindergartenaufsicht am 11. Februar sein – im Anschluss sollen die Stadtverordneten über die aktuelle Situation aufgeklärt werden.

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