Pro Gesamtelternbeirat

Linke kritisiert Kommunikation in Kita-Themen

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Linden (pm). Meric Uludag, Lindener Stadtverordneter der Linken, kritisiert die Kommunikationsstrukturen im Kita-Bereich. Die jährlichen Treffen mit den Elternbeiräten würden keinen Gesamtelternbeirat ersetzen.

Ein Gesamtelternbeirat habe nicht das Ziel, die Kitas »gleichzuschalten«. »Die Erzieherinnen und auch die Leitungen leisten Grandioses für unsere Kinder«, sagt Uludag. »Die Trägerin hingegen ist ein Total-Reinfall. Häufig hatte ich sogar den Eindruck, das versucht wurde, Eltern und Kita-Personal gegeneinander auszuspielen.«

Probleme würden nicht offen thematisiert, sondern im stillen Kämmerlein gelöst - wenn der Druck von außen zu groß werde. Eltern, die nicht in der Lage seien, diesen aufzubauen, würden dabei hinten runter fallen.

Uludag nennt ein Beispiel: Ab 2019 habe es eine Nachmittagsgruppe gegeben. Diese war als Übergangslösung angekündigt worden. Jedoch stellte sich heraus, dass in dieser Gruppe nur Kinder mit Migrationshintergrund waren. Ein Konzept habe es nicht gegeben, der Elternbeirat sei über die Einführung nicht unterrichtet worden. »Erst mit öffentlichem Druck und die Aufmerksamkeit der politischen Gremien wurde diese Betreuungsform vor einigen Wochen beendet.« Ein Gesamtelternbeirat würde solche Dinge dauerhaft im Blick haben.

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