Linke fordern mehr Kitaplätze

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Linden (pm). Bei Organisation und Platzvergabe der Kindertagesbetreuung habe die Stadt Linden »enormen Handlungsbedarf«. Das erklärt Meric Uludag für die Linken. Der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz dürfe aus mangelnder Kapazität keinem Kind verwehrt bleiben, Plätze schaffen und Fachpersonal einstellen müsse die Devise lauten. Für die Linken ist das eine Frage der Prioritäten.

Eine reine Nachmittagsbetreuung, überwiegend mit Kindern mit Migrationshintergrund, sei aus pädagogischer und sozialer Sicht äußerst prekär, kritisiert die Partei weiter. Dennoch sei dieses Modell von der Stadt in der Kita »Obergasse« in einer Gruppe eingeführt worden. Für einen Wechsel in eine normale Vormittagsbetreuung müssten Eltern Beschäftigungsverhältnisse nachweisen. Es seien jedoch auch Eltern zu berücksichtigen, die arbeitslos seien und auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen wollen, sonst werde das soziale Ungleichgewicht verschärft, kritisieren die Linken.

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