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Der Grünstreifen an der Ostseite der Sudetenstraße soll nicht bebaut werden. (F.: pad)

"Grünes Band bleibt"

Linden: Stadt und Investor reagieren nach Kritik von Bürgern

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Über gute Nachrichten können sich die Anwohner der Sudetenstraße in Großen-Linden und die Bürgerinitiative freuen.

Linden - Der Wunsch vieler, den mit Bäumen und Büschen bewachsenen Grünstreifen zwischen der Straße und dem ehemaligen Güterbahnhofsareal zu erhalten, scheint sich zu erfüllen. Auf einer Bürgerversammlung erklärten nun Stadt und Investor, dass man die Kritik der Anwohner in den Planungen berücksichtigen wolle.

Das Grundstück des Grünstreifens ist derzeit in städtischer Hand. Es soll nun nicht mehr bebaut werden. "Das grüne Band bleibt komplett stehen", sagte Bürgermeister Jörg König im Gespräch mit dieser Zeitung. Stattdessen soll die geplante Bebauung auf die Brache des Güterbahnhofs rücken. In diesem Zuge könnten sogar weitere Bäume auf dem Areal gepflanzt werden. "Es ist eine Aufwertung des Grünstreifens", sagte König.

Derzeit sei noch offen, ob das Grünstreifengrundstück in städtischer Hand bleibt oder an den Investor verkauft wird und wie die Pflege des Areals in Zukunft geregelt sein soll - Stichwort Verkehrssicherheitspflicht. Auch eine Aufwertung des Areals in eine parkähnliche Anlage sei denkbar.

Bürgermeister: Gut gelaufen

Generell sieht König es positiv, dass die Kritik der Anwohner bereits in die sehr frühen Phasen der Planung einfließen konnte: "Es war richtig gut, wie das gelaufen ist. Das, was vom Bürger kritisiert wurde, ist jetzt abgearbeitet."

In der Sitzung des Bauausschuss am Dienstag, 29. Oktober, 20 Uhr, in den Lindener Ratsstuben wird die Planung weiter vorgestellt.

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