FDP Linden regt Hilfe für heimische Betriebe an

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Linden(pm). "Wie können wir auch auf kommunaler Ebene in der gegenwärtigen Situation unseren regionalen Unternehmen helfen und Arbeitsplätze von Lindener Bürgern sichern?" Mit dieser Frage befasste sich die Lindener FDP Fraktion, die sich kürzlich abermals zu einer Videokonferenz zusammenfand.

Dringlichkeitsantrag wird vorbereitet

Zunächst sei hier zwar die Bundes- und Landespolitik gefragt. Und diese sei mit den Rettungsschirmen auf einem guten, wenn auch noch hinsichtlich der Schnelligkeit unvollkommenen Weg, bewertet man in der Lindener FDP. "Wir sollten uns aber auch in Gemeinsamkeit mit allen Fraktionen, ohne parteipolitisches Taktieren überlegen, was wir als Stadt zur Stabilisierung der regionalen Wirtschaft beitragen können", leitete Peter Reinwald, Fraktionsvorsitzender der Lindener Liberalen in die Beratungen ein.

Der Magistrat könne beispielsweise prüfen, ob die Stadt mit abgesicherten Vorauszahlungen oder entsprechenden Bürgschaften gefährdete Firmen bei bereits vergebenen Aufträgen unterstützen könnte, schlägt die Fraktion vor. Die Möglichkeit, vor allem aber auch die Absicherung derartiger Zahlungen müsste jedoch seitens der Stadt vorab rechtlich geprüft werden.

Derartige Maßnahmen sollten sich dann jedoch nicht nur auf Lindener Unternehmen beziehen. Kirchturm- wie Parteipolitik helfe in dieser Krise nicht weiter. Hier sei Solidarität auf allen Ebenen gefragt.

"Wenn unsere Kommune mit einer derartigen Maßnahme unterstützend helfen kann, muss dieses ebenso schnell, möglichst umgehend erfolgen", ergänzt Sven Deeg, FDP-Stadtrat und Vorsitzender der Liberalen in Linden. Er werde die Anregung zur Prüfung dieses Vorschlags im Magistrat in einem Dringlichkeitsantrag schon zur nächsten Sitzung vortragen.

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