Langsamer Weg zum Neubau

  • vonConstantin Hoppe
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Hüttenberg (con). Wie steht es um die Sanierung des Hallenbads Hüttenberg? Die kurze Antwort: Es geht langsam voran. Seit Anfang des Jahres trafen sich die Mitglieder des Hüttenberger Bauausschusses zu zwei nicht öffentlichen Online-Sitzungen und sprachen über die mögliche Ausstattung des Neubaus. Dazu wurden auch Schulen und Vereine befragt, sowie Wünsche von Kindern und Jugendlichen aus der Gemeinde eingeholt.

Herausgekommen ist eine bunte Auswahl von Dingen, die sich die Befragten von ihrem neuen Bad wünschen würden, etwa eine Kinderrutsche, ein Kiosk und eine Liegewiese mit gepflasterten Wegen im Außenbereich. Ob sich allerdings Wünsche wie ein Whirlpool oder ein Wasserfall verwirklichen lassen, darf bezweifelt werden.

Zentrale Frage bleibt die Ausgestaltung des Schwimmbeckens. Dabei gibt es zwei Optionen: Ein Schwimmbecken mit abfallendem Boden oder zwei, nach Schwimmern und Nichtschwimmern getrennte Becken.

Eine dritte Beckenoption, die ein Schwimmbecken mit variablem Hubboden vorsah, wurde von den Ausschussmitgliedern am Montag mehrheitlich abgelehnt. Ein Punkt, der nach einem Ratschlag von Experten bislang bewusst offen gelassen wurde, ist der Standort des Neubaus auf dem Areal des alten Hallenbades. »So können die Planer selbst kreativ werden und andere Ideen mit einbringen«, berichtete der Vorsitzende des Bauausschusses, Klaus Schultze-Rhonhof, aus den nicht-öffentlichen Sitzungen.

Kein Stützpunkt

Mit acht Jastimmen und einer Enthaltung empfahl der Bauausschuss die Vorgaben für den Neubau. Die Festlegung dieser ist nötig, um im nächsten Schritt eine Machbarkeitsstudie zu dem Neubau auszuschreiben, mit der auch eine erste, vorläufige Kostenberechnung möglich wird.

Das Hallenbad wird allerdings nicht die einzige Großbaustelle in Hüttenberg in den kommenden Jahren werden: Das Feuerwehrhaus Rechtenbach soll neu gebaut werden. Im Ausschuss wurde einmal mehr die Idee für die Zusammenlegung der Freiwilligen Feuerwehren der Ortsteile in einem Stützpunkt thematisiert. Dieser Idee schob Gemeindebrandinspektor Eric Schindler jedoch schnell einen Riegel vor: »Eine Zusammenlegung der Feuerwehren in einem Stützpunkt ist rechtlich nicht möglich.« Die gesetzlichen Hilsfristen ließen sich dann nicht mehr annähernd einhalten.

Dies bedeutet, dass der Neubau des Rechtenbacher Feuerwehrhauses in kleineren Rahmenbedingungen stattfinden kann. Das alte Feuerwehrhaus entspricht nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben.

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