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Bürgermeister Jörg König (M.) lobt die Stadtmission für ihr engagiertes Handeln.

Kurzfristig neue Betreuungsplätze

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Linden (con). 25 Betreuungsplätze gibt es bei den "Füchsen": Seit dem 1. September werden in der Fuchsgruppe der Kita Pauluswiese in der evangelischen Stadtmission Kinder ab drei Jahre betreut. Eine weitere Entlastung für den derzeitigen Engpass an Betreuungsplätzen in der Stadt. "Das ist einfach vorbildlich: Alle hören oder lesen, dass es Bedarf an Betreuungsplätzen gibt. Und die Stadtmission geht auf die Stadt zu und macht das Angebot, hier etwas kurzfristig einzurichten", lobte Bürgermeister Jörg König am Dienstag das Engagement der Gemeinde.

"Die Idee dazu entstand über Umwege", berichtete Pastor Martin Grebe. Denn eigentlich war man seitens der Stadt auf der Suche nach Räumen, die von der neuen Waldkindergartengruppe in Leihgestern im Notfall genutzt werden können. Bei einer Besichtigung entstand dann die Idee, hier eine vorübergehende Unterkunft für die neue Fuchsgruppe einzurichten. Die Gruppe soll in Zukunft dann Teil der neu entstehenden Kindertagesstätte "Pauluswiese" im Baugebiet nördlich Breiter Weg sein. Die Stadtmission hat dann ihre Räume wieder zur eigenen Nutzung. "Aber wer weiß, vielleicht stehen wir dann hier auf der Treppe und denken uns: Das hat doch so gut geklappt, dann machen wir weiter", meinte König.

Bis die Fuchsgruppe in der Klausegasse einziehen konnte, musste viel Vorarbeit geleistet werden: Besonders der Brandschutz machte zu schaffen. So wurden in Eigenleistung eine Brandschutzwand errichtet, ein Wanddurchbruch für einen zweiten Notausgang durchgeführt, Feuerlöscher installiert und eine Beleuchtung für die Rettungswege angeschafft. Außerdem wurde es enger. "Wir haben natürlich etwas von der Vermietung, aber wir müssen auch etwas zusammenrücken", erklärte Grebe. "Aber wir wollen uns ja auch zum Wohle der Stadt einsetzen."

Bis zu 25 Kinder ab drei Jahre können in der Fuchsgruppe von den beiden Fachkräften Sarah Craß und Catharina Laux betreut werden. Als Leiterin ist Heike Strobl von der Kita Regenbogenland eingesetzt. Derzeit gibt es bereits 22 Anmeldungen in der neuen Gruppe - die Eingewöhnungsphase läuft bei vielen Kindern bereits. Man geht davon aus, dass bis Januar alle Plätze belegt sind.

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