Stadtparlament entscheidet

Für kommunale Partnerschaften ein eigener Verein?

  • vonLena Karber
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Linden(lkl). Bürgermeister Jörg König hat sich im Rahmen der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwoch für die Gründung eines Partnerschaftsvereins ausgesprochen. Sechs Städtepartnerschaften zu haben, sei etwas Außergewöhnliches, betonte der Rathauschef. Doch gerade angesichts wechselnden Personals in der Verwaltung sei die Pflege der Kontakte zum Teil eine Herausforderung. Deshalb sei es "prima und ein gutes Signal, dass sich Mitarbeiter dazu bereit erklären, ehrenamtliche Arbeit zu leisten".

Anlass dafür, dass das Thema auf die Tagesordnung gesetzt worden war, war ein entsprechender Antrag der CDU. Wolfgang Hoth begründete das Anliegen damit, dass durch einen Partnerschaftsverein die Identifikation der Bevölkerung mit den Städtepartnerschaften verbessert werden soll. Zudem soll durch den Verein die Koordination der Besuche und Aktivitäten vereinfacht werden. Da die Mitglieder des Vereins ihr Engagement ehrenamtlich leisten sollen, entstünden keine zusätzlichen Kosten, die Stadt werde jedoch entlastet. Der Magistrat, so der Antrag, möge jedoch damit beauftragt werden, aus bereits bestehenden Satzungen ein passendes Regelwerk zusammenzustellen.

Obwohl Manfred Leun (Freie Wähler) kritisierte, dass ein solcher Antrag nichts im Stadtparlament zu suchen habe, da man mit einem solchen Anliegen direkt an den Magistrat herantreten könne, wurde der Antrag letztlich mehrheitlich - mit zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen - zur Annahme empfohlen.

Die Stadtverordnetenversammlung soll am heutigen Dienstag darüber entscheiden.

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