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Die Kinder der Wiesengrundschule haben ihre Bilder für den Malwettbewerb bereits fertig.

Kleine Kunstwerke für mehr Natur

  • vonPatrick Dehnhardt
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Linden (pad). Die Klimainitiative in Linden ruft zu einem Malwettbewerb auf unter dem Motto »Natur in Linden: Das wünsche ich mir«. Noch bis 28. Februar können Kinder ihre Bilder einsenden.

Normalerweise versucht die Klimainitiative einmal pro Monat mit einer Aktion den Fokus auf Nachhaltigkeit, Natur- und Klimaschutz zu legen und so Bürger zu sensibilisieren. Dabei versucht man, möglichst alle Generationen anzusprechen, berichtet Anita Graf. Durch die Winterzeit und Covid-19 wird diese Arbeit derzeit jedoch erschwert. Nachdem bei den Fahrrademonstrationen für Klimaschutz in Linden zuletzt auch Kinder mitfuhren, hatten die Organisatoren die Idee, eigens für sie ein eigenes Projekt anzubieten: den Malwettbewerb. Kinder im Kindergartenalter können dabei in ihrer Art der Verschriftlichung - und zwar dem Bild - aufmalen, wie sie sich Lindens Zukunft vorstellen. Dabei können sie auch aufmalen, wie viel Natur sie sich in Linden wünschen - etwa mehr Bäume, Blumen oder auch Tiere.

Denkanstöße erhofft

»Wir wollen damit das Parlament und den Bürgermeister auf das Bedürfnis der Kinder nach Natur und Umwelt aufmerksam machen«, sagt Graf. »Kinder drücken das in ihren Bildern ganz offen aus.

Doch nicht nur Kita-Kinder, sondern auch Grundschüler können an dem Wettbewerb teilnehmen. An der Wiesengrundschule in Leihgestern wurden etwa dieser Tage eigens Bilder für den Wettbewerb angefertigt.

Um an der Aktion teilzunehmen, müssen die Eltern das Bild ihres Kindes abfotografieren und via E-Mail an info@ klimainitiative-linden.de bis 28. Februar senden. Diese Bilder werden auf www.klimainitiative- linden.de veröffentlicht. Die Besucher der Website können bis 14. März das beste Bild wählen. Die zehn Kunstwerke mit den meisten Stimmen werden prämiert. Für die älteren Schüler plant die Klimainitiative in den kommenden Monaten eine eigene Aktion, sagt Graf. Dabei sollen Skulpturen oder Miniaturgärten geschaffen werden. Derzeit erschwert die Pandemiesituation jedoch die konkreten Planungen.

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