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Die Baukosten für den neuen Kindergarten liegen bei 3,5 Millionen bis vier Millionen Euro. FOTO: SRS

Vier Millionen Euro Kosten

Kita-Bau in Leihgestern gestartet

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An der Pauluswiese in Leihgestern soll eine Kita für maximal 125 Kinder entstehen. Der Bau hat nun begonnen.

Nach jahrelangen Vorbereitungen und Diskussionen auf politischer Ebene haben in Leihgestern die Bauarbeiten für die Kindertagesstätte an der Pauluswiese begonnen. Innerhalb eines Jahres soll dort auf einer Fläche von 1415 Quadratmetern eine zweigeschossige Kita unter Trägerschaft der Stadt für maximal 125 Kinder entstehen.

"Wir gehen davon aus, dass wir die Kita im Frühjahr 2021 eröffnen können", sagte Bürgermeister Jörg König am Dienstag während des Spatenstichs. Die Baukosten liegen nach Angaben von König bei 3,5 Millionen bis vier Millionen Euro. Das Land Hessen unterstütze den Bau mit Zuschüssen in Höhe von 1,5 Millionen Euro, die Stadt investiert also rund zwei Millionen Euro.

Zweieinhalb Jahre ist es inzwischen her, als im November 2017 erstmals konkrete Pläne für die neue Kita zwischen der Wiesengrundschule und dem Kindergarten "Regenbogenland" vorgestellt wurden. Danach verzögerten sich die Pläne, bis nun schließlich unter Leitung von Bauunternehmer Kai Laumann die Arbeiten begonnen haben. An dem Projekt sind außerdem die Feldmann Architekten GmbH und das Hoch- und Tiefbauunternehmen Weber in Hüttenberg beteiligt.

In der Einrichtung sind zwei Krippengruppen für Kinder zwischen ein und drei Jahren und drei Gruppen für Mädchen und Jungen zwischen zwei Jahren und dem Schuleintritt geplant.

Mit dem Baubeginn hat das Improvisieren, was die Schaffung von Kitaplätzen in der Stadt angeht, allmählich ein Ende. Bestehen bleiben aber zwei Außenposten. So werden in der ehemaligen Sozialstation zehn Mädchen und Jungen betreut, in einem früheren Ladenlokal sind 35 Kinder der "Rappelkiste" untergebracht. "Davon werden wir uns absehbar nicht trennen", sagte Simone Müller, Koordinatorin der Stadt für Kindertagesstätten, vor wenigen Wochen. Der Stadt stehe allerdings ein schweres Jahr "mit Kompromissen" bevor, bis der Neubau steht. "Diese 125 Plätze kann man nicht einfach kompensieren." Die Lage sei dank der Improvisationen aber wesentlich entspannter als noch vor zwei Jahren. "Wir haben schon ein bisschen abgearbeitet", sagte Müller.

Das Gebäude wird eine Fläche von 1415 Quadratmetern haben, verteilt auf zwei Geschosse. Weitere 225 Quadratmeter sind überdacht, aber nicht umschlossen.

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