Keine durchgehende Tempo-30-Zone

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Eine durchgehende Tempo-30-Beschränkung in der Hüttenberger Straße in Großen-Linden bis zum Ortsausgang wird es aller Voraussicht nicht geben. Anwohner hatten dies gefordert, hatten auf Lärm und zunehmenden Verkehr in der Straße hingewiesen.

Eine durchgehende Tempo-30-Beschränkung in der Hüttenberger Straße in Großen-Linden bis zum Ortsausgang wird es aller Voraussicht nicht geben. Anwohner hatten dies gefordert, hatten auf Lärm und zunehmenden Verkehr in der Straße hingewiesen.

Eine Messung durch Hessen Mobil ergab, dass nicht die erforderlichen 5000 Fahrzeuge die Landesstraße täglich passieren, sondern 4300. Bei eigenen Messungen der Stadt in beide Richtungen sei man auf 4500 und 3800 Autos pro Tag gekommen, erklärt Lindens Bürgermeister Jörg König.

Der Verkehr, der auf der Hüttenberger Straße in den vergangenen Monaten durchaus zugenommen hat, sei nicht der "Normalzustand", sagte König. Zunächst hätten die Bauarbeiten an der Autobahnbrücke bei Rechtenbach zu mehr Fahrzeugen in der Straße geführt. Nach der Fertigstellung seien es dann die Brückensanierung im Lückebachtal und die dortige Straßensperrung gewesen, die den Verkehr durch die Straße erhöht haben.

Zwischen der Frankfurter Straße und der Fronhofstraße gilt in der Hüttenberger Straße bereits Tempo 30.

Nach Beschwerden von Anwohnern und nach einer Anliegerversammlung wurde unterdessen an einer Engstelle am Anfang der Straße ein Leitbord mit Schwalbenschwanz montiert. Vorher waren dort Poller immer wieder von Autos umgefahren worden.

Die Stadt hat vor wenigen Tagen außerdem in einer Versuchsphase Parkplätze in der Straße mit regelkonformen Abständen markiert – ähnlich wie in der Hauptstraße in Leihgestern. Da mehrere Hofeinfahrten recht klein sind, parken viele Anwohner auf der Straße – bisweilen wird es dann arg eng für die Autofahrer.

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