Jugendförderung und Seniorenbeirat

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Linden (lbh). Der Ausschuss für Jugend, Soziales, Sport und Kultur befasste sich in seiner Sitzung am Montagabend unter anderem mit der Jugendförderung und der Seniorenarbeit in der Stadt. Zu diesen Themen hatte der Ausschuss zwei Gäste eingeladen: Ingrid Macht, Teamleiterin der Jugendförderung beim Landkreis, und Guntram Weitzel vom Seniorenbeirat Stadtallendorf.

Die Jugendförderung hatte im August ein Kooperationsangebot an alle Städte und Gemeinden des Landkreises geschickt, um diese bei der Jugendarbeit vor Ort zu unterstützen. Laut bundesweiten Studien fühlen sich viele junge Menschen unter 25 von der Politik nicht wahr- oder nicht ernst genommen. Dennoch existiere ein hohes politisches Interesse bei vielen jungen Menschen.

Ingrid Macht hielt einen Vortrag mit Tipps zur Einbindung Jugendlicher in das politische Geschehen vor Ort, beispielsweise durch die Aufstellung eines Jugendbeirats, der an politischen Entscheidungen teilhaben darf und auch eigene Ideen einbringen kann. Eine gestaltete kommunale Jugendarbeit sei wichtig für die Gemeinden, da man so ein politisches Lernfeld für junge Menschen schaffe und die Jugend gleichzeitig enger an die eigene Gemeinde binde, erklärte Macht.

Ob der Kooperationsvertrag angenommen wird und wie genau die Zusammenarbeit aussehen könnte, obliege nun den politischen Verantwortlichen. Die Jugendförderung biete unterschiedliche Aktionen zur Unterstützung der Jugendarbeit an, wie zum Beispiel Studienfahrten und Planspiele.

Kostenfrage noch zu klären

Im Anschluss an den Vortrag zur Jugendförderung stellte Referent Guntram Weitzel den Seniorenbeirat Stadtallendorf vor, da die Gemeinde Linden über die Einrichtung eines solchen Beirats nachdenkt. Weitzel erklärte die Zusammensetzung des Gremiums in seiner Stadt und gab einige Tipps für den Ablauf und die Arbeit mit einem Seniorenbeirat, wie zum Beispiel das Unterstützungsangebot der Landesseniorenvertretung Hessen, die Kommunen bei der Seniorenarbeit helfen könne.

Schließlich wurde in der Sitzung in den Lindener Ratsstuben noch über Hausnamensschilder diskutiert, die Linden gerne einführen möchte. Dabei orientieren sich die Kommunalpolitiker an entsprechenden Initiativen in Nachbargemeinden. Im Ausschuss wurden einige Vorschläge zur Gestaltung der Schilder, zu Farbgebung, Größe und Gestaltung des Schriftzuges gemacht.

Geklärt werden muss auch noch die Kostenfrage, da ein einzelnes Schild bereits 25 Euro in der Herstellung koste und die notwendig professionelle Anbringung durch die entsprechende Herstellungsfirma den Preis noch einmal steigert.

Sollten die Hausnamenschilder eingeführt werden, könnten alle Einwohner Lindens, die ein altes Haus bewohnen, einen Hinweis auf ihren alten Hausnamen anbringen lassen - sofern sie das möchten.

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