Immer mehr Nilgänse und Waschbären

Linden (nal). Ein neuer Jagdvorstand wurde in der Jagdgenossenschaftsversammlung des Jagdbezirks Leihgestern gewählt. Jagdvorsteher Hans Bausch begrüßte im Eintracht-Sängerheim auch die Jagdpächter Holger Arnold, Dr. Ulrich Lany und Peter Werner sowie Bürgermeister Jörg König. Weil coronabedingt im Vorjahr keine Versammlung stattfinden konnte, wurde nun für 2019/2020 Bilanz gezogen.

Laut Lany hat sich eine zehnköpfige Jagdgruppe Leihgestern gebildet. Diese zehn Personen verfügen allesamt über einen Jagdschein. Die bejagbare Fläche umfasst 750 Hektar (224 ha Wald, 520 ha landwirtschaftliche Fläche, 6 ha Wasserfläche). In beiden Jahren gab es eine Zunahme von Schwarzwild, Nilgans und Waschbär. Bei der Jagdstrecke musste eine große Anzahl als Fallwild registriert werden.

Hasen wurden seit Jahren keine mehr geschossen; hier handelt es sich zu 100 Prozent um Fallwild. Auch beim Rehwild gab es über 50 Prozent Fallwild. Zur Strecke gebracht wurden in beiden Jahren 32 (Fallwild: 17) Rehwild, 38 (1) Schwarzwild, 14 (14) Hasen, 55 Kaninchen, 14 Füchse, 1 (1) Steinmarder, 2 (2) Dachse, 23 Waschbären, jeweils 18 Ringeltauben und Rabenkrähen, 10 Elstern sowie Nilgänse und Stockenten. Lany sagte, dass sowohl beim Feldhasen als auch beim Rebhuhn auf Bejagung verzichtet wird. Die weißen Eimer im Revier seien keine Abfalleimer, sondern dienten der Rebhuhnfütterung. Auf die Waldsituation ging Förster Jörg Sennstock ein.

Aus dem Jagdvorstand ausgeschieden ist Norbert Arnold, dessen Amt als stellvertretender Vorsitzender in den kommenden vier Jahren Harald Liebermann inne hat. Der für vier Jahre gewählte Jagdvorstand setzt sich aus Vorsitzendem Hans Bausch, stellvertretendem Jagdvorsteher Harald Liebermann, Rechner Karl Rainer Velten und den Beisitzern Hans-Otto Arnold, Thomas Trietsch, Thorsten Bausch und Wilfried Schiffner zusammen.

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