Gefährliche Köder

Hundehalter warnen vor giftigen Leckerlis in Linden

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Am Wochenende sind nahe Linden unweit des Viadukts verdächtige "Leckerlis" gefunden worden: Graue Knödel mit blauen Körnern. Anzeige ist erstattet; die Fundstücke werden untersucht.

Davor graut es jedem Hundefreund: Hasso, Bello oder Fifi finden beim Spaziergang durch Feld und Flur vermeintliche Leckerlis im Gas, schnappen zu – und haben Gift gefressen.

Spaziergänger mit Hunden haben jetzt nahe Linden solche hässlichen Köder entdeckt: Am Bahndamm von Linden in Richtung Forst durchs Viadukt und dann hoch Richtung Breiter Weg lagen sie am Wochenende in größerer Anzahl. Eine Leserin beschreibt sie als komisch geformte Bällchen mit blauen Körnern in Zwei-Meter-Abständen.

Köder werden untersucht

Ihr Hund war an der kurzen Leine, so dass sie eingreifen konnte, bevor der liebe Wuff das "Leckerchen" verspeiste. Auch weitere Hundebesitzer berichteten ihr gegenüber von derlei Funden, die sie eingesammelt und entsorgt haben. Von erkrankten Hunden ist derweil noch nichts bekannt.

Einige der grauen Knödel wurden am Wochenende zur Polizei nach Gießen gebracht. Dort wurde Anzeige erstattet, bestätigte Polizeisprecher Jörg Reinemer gestern auf Anfrage. Er geht davon aus, dass die von den Bürgern sichergestellten untersucht werden. Erst dann könne mit Sicherheit gesagt werden, um was es sich bei den "Fundstücken" handelt".

Was bis dahin bleibt, ist der Rat, die Hunde an der Leine zu halten, um im Falle des Falles das Fressen verhindern zu können – und eben verdächtige Funde bei der Polizei oder dem kommunalen Ordnungsamt zur Anzeige zu bringen.

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