Heimatverein verlor engagierte Mitglieder

  • VonGünther Dickel
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Linden (gdp). Beim Heimatverein Leihgestern hatte die Pandemie das anvisierte Jahresprogramm 2020 weitgehend lahmgelegt. Lediglich ein Heimatstuben-Gespräch im Januar und ein Tagesausflug nach Würzburg im August letzten Jahres konnten stattfinden.

Dass in der zurückliegenden Vereinsepoche auch noch die langjährig aktiven Vereinsmitglieder Günther Sames, Hans-Jürgen Zahradnik und Robert Kraft (Pfarrer in Ruhe) verstarben, trübte zusätzlich die Stimmung beim diesjährigen Jahresrückblick in der Heimatstube.

Doch mit positiver Geschäftsbilanz von Rechner Horst Faber und der Bestätigung durch Kassenprüfer Hans Fischer sowie sechs Neuzugängen blickte die Versammlung mit ihrem Vorsitzenden Hans Joachim Häuser positiv in die Zukunft. Auch Dank der Bereitschaft von Heidrun Neidel, für eine vakant gewordene Vorstandsstelle zu kandidieren, konnten alle Vorstandsämter bei einstimmiger Wahl besetzt werden.

Hierdurch aufatmend, angeregt und motiviert konnte Vorsitzender Häuser die folgenden Exkursionsziele aus der Versammlung notieren: Möbelmuseum Wetzlar, Heimatmuseum Heuchelheim, Greifenstein, Büdingen, Alter Friedhof Gießen, Glauberg und Friedberg. Ob der Tagesausflug 2022 nach Koblenz, Limburg oder Merkers führt, muss noch ausgearbeitet werden und in der nächsten Jahreshauptversammlung zur Abstimmung kommen.

Zum Abschluss der Versammlung hielt Vorsitzender Häuser einen Vortrag über längst vergangene Zeiten mit dem Titel »Wie Leihgestern ausgesehen haben könnte«.

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