Neues Buch

Tim Frühling stellt neues Buch vor – Die Großen-Lindener Kirche ist darin zu finden

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  • Patrick Dehnhardt
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Unter den "111 Orte in Mittelhessen, die man gesehen haben muss", die Moderator und Autor Tim Frühling zusammengetragen hat, ist auch die Lindener evangelische Kirche zu finden.

"111 Orte in Mittelhessen, die man gesehen haben muss" – diesen Titel trägt das neue Buch von Tim Frühling. Am Montag, 25. März, um 19.30 Uhr wird er es in einer Premierenlesung im Verlagshaus der "Gießener Allgemeinen Zeitung" vorstellen. Der Eintritt ist frei, die Platzzahl jedoch begrenzt. Karten gibt es unter 06 41/30 03-77 oder im Internet auf www.giessener- allgemeine.de /timfrühling.

Auf der Suche nach den 111 sehenswerten Orten war Tim Frühling mehrere Monate im Landkreis Gießen, Kreis Marburg und Lahn-Dill-Kreis unterwegs. Manchmal hatte er Tipps von Freunden bekommen, was er sich anschauen sollte manchmal traf er auch durch Zufall auf sehenswerte Orte.

Als er einen Kollegen beim Hessischen Rundfunk, der auch in Linden wohnt, nach einem besonderen, sehenswerten Ort fragte, sagte dieser ihm, dass er das gar nicht so genau sagen könnte – er aber genau wüsste, wer das bestimmt kann: Helmut Faber.

Dargestellte Geschichte lässt sich nur erraten

So trafen sich der Moderator und der Großen-Lindener Heimatforscher im "Goldenen Ritter". Und Faber wusste ihm zahlreiche besondere Kleinode zu zeigen – darunter das Portal der evangelischen Kirche. "Das ist die einzige Kirche in Deutschland, die einen so alten Bilderzyklus hat", erklärte Faber dem Autor. Zudem ist es einer der drittältesten in Deutschland.

Tim Frühling war vor allem von der Geschichte hinter dem Bilderzyklus begeistert. Denn die Figuren sind zwar erhalten, aber niemand weiß heute mehr, was sie eigentlich einmal darstellen sollten. "Generationen von Pfarrern haben hier Geschichten hineininterpretiert. Aktuell glaubt man, es stelle die Geschichte des heiligen Wenzels dar", berichtet Frühling. Die gesamte Geschichte findet man im neuen Buch von Frühling.

Ein japanischer Nachname und ein hessischer Ort

Eine ebenfalls interessante Geschichte hat der (leider nicht im Landkreis Gießen liegende) Japanische Garten in Steinbrücken. Ein japanischer Wissenschaftler arbeitete in den 1960ern in Hoechst. Sein Nachname Ischi Washi bedeutete übersetzt "Steinbrücken". Als er von dem Ort bei Dietzhölztal erfuhr, wollte er ihn unbedingt besuchen. Daraus entstand eine Freundschaft zwischen dem mittelhessischen Ort und einer Stadt gleichen Namens (in Japanisch) in Japan. Was Tim Frühling noch entdeckt hat, erfährt man am 25. März bei der Lesung. (pad/Fotos: pad)

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