Freie Wähler halten an Bündnis fest

Generationenwechsel an der Spitze der Freien Wähler in Linden: Friedel Löser trat nach 16 Jahren als Vorsitzender nicht mehr zur Wiederwahl an. Sein Nachfolger ist Alexander Stolz.

Generationenwechsel an der Spitze der Freien Wähler in Linden: Friedel Löser trat nach 16 Jahren als Vorsitzender nicht mehr zur Wiederwahl an. Sein Nachfolger ist Alexander Stolz.

"Mit einer sachgebundenen Politik gilt es für uns, die kommunale Selbstverwaltung in Linden zu sichern und weiterzuentwickeln", sagte Löser in seinem Jahresbericht. Unter anderem habe man die Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten und Vereine auf dem Schirm. Die Gewerbeentwicklung und die Natur seien weitere zentrale Themen.

Die Bürgermeisterwahl habe das Jahr geprägt. Das Ziel, zusammen mit SPD, Grünen und FDP einen neuen Bürgermeister zu installieren, sei gescheitert. Das Viererbündnis arbeite dennoch weiterhin eng zusammen. Unter anderem habe man so die Wegeverlegung an der Grube Fernie im Parlament durchgebracht. Löser widersprach der Aussage, es sei eine Aussichtsplattform geplant. Stattdessen solle es eine Wegverbreiterung geben, an der Beobachter ungestört stehen bleiben können. Zudem habe das Viererbündnis die Abschaffung der Straßenbeiträge erfolgreich beantragt.

Oberstes Ziel sei nach wie vor eine sparsame und verantwortungsvolle Haushaltsführung. Daher habe man auch die städtische Beteiligung an der Verbreiterung des Bahnviadukts abgelehnt. Aktuell seien weitere Forderungen der Bahn an die Stadt zu befürchten. Zudem beharrte Löser auf seiner Forderung, dass der Kreis die Kosten für die neue Sporthalle an der Anne-Frank-Schule allein hätte tragen müssen. Bei der Entscheidung über die Tribüne habe man ohne Fraktionszwang abgestimmt.

Verjüngung fortsetzen

"Wichtig für unseren Stadtverband muss es zukünftig sein, eine weitere Verjüngung der Altersstruktur bei Mitgliedern und Mandatsträgern zu schaffen. Auch wenn sich das Durchschnittsalter der Mandatsträger seit der letzten Kommunalwahl gesenkt hat, darf an dieser Stelle kein Stillstand eintreten", sagte Löser.

Bestätigt wurden bei den Wahlen in ihren Ämtern die stellvertretende Vorsitzende Petra Braun, Kassenwart Manfred Leun und Schriftführer Joachim Schaffer. Alle wurden für zwei Jahre gewählt. Jedoch soll die Satzung dahingehend geändert werden, dass künftig der Vorstand um das Amt Beisitzer erweitert wird. Zudem sollen die Vorstandsmitglieder nicht mehr alle in einem Jahr gewählt werden, sondern Vorsitzender und sein Stellvertreter wie auch Kassenwart und Schriftführer in verschiedenen Jahren zur Wahl stehen.

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