Bis zum zehnten Lebensjahr

SPD fordert verlässliche Kinderbetreuung

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Linden (pm) Die SPD in Linden macht sich stark für eine verlässliche Kinderbetreuung in der Stadt - und zwar vom ersten bis zum zehnten Lebensjahr.

Die Prognosen sagen, dass Linden in den nächsten 20 Jahren weiter wachsen wird und viele junge Familien zuziehen. Vor diesem Hintergrund sei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein entscheidender Faktor, allen voran gute Kindertagesstätten und Schulen mit einem qualitativ hochwertigen Betreuungsangebot.

»Ein solches Angebot fällt nicht vom Himmel«, sagt der Vorsitzende der SPD Linden, Frank Steibli. Dafür müsse die Stadt noch mehr tun und vor allem langfristig planen.

»Junge Eltern brauchen verlässliche Strukturen und Angebote, Kinder brauchen Orte, an denen sie sich sicher und wohl fühlen und die ihnen erlauben, spielerisch die Welt zu entdecken und mit Freude zu lernen«, sagt Gudrun Lang, Spitzenkandidatin der Sozialdemokraten und Fraktionsvorsitzende im Stadtparlament. »Wir wollen das Potenzial unserer Kindertagesstätten für frühkindliche Bildung, Integration und zur Sprachförderung noch besser nutzen als bisher und die Zusammenarbeit mit den Grundschulen ausbauen.«

Die Betreuungszeiten in den städtischen Kindertagesstätten sind nach Langs Ansicht den Wünschen und Erfordernissen der Eltern gemäß zu flexibilisieren. »Wenn die Nachfrage steigt oder sich ändert, muss das Platzangebot angepasst werden. Dabei müssen wir individuelle Bedürfnisse berücksichtigen«, erklärt Lang, die für weitere Betreuungsbausteine wirbt, um das Qualitätsniveau für Betreuung in der Stadt noch besser zu machen.

Für die Grundschulen schlägt Lang vor, Betreuung auch während der Ferienzeit zu gewährleisten, zum Beispiel, indem die Ferienspielangebote der Stadt als projektorientierte Ganztagesangebote auf einen Zeitraum bis zu zwei Wochen ausgeweitet werden.

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