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Das Fest der Volljährigkeit und die japanischen Freunde

  • vonPatrick Dehnhardt
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Die Deutsch-Japanische Gesellschaft Linden-Warabi will auch in der Zeit von Covid-19 den Kontakt nach Japan nicht einschlafen lassen. Zwar sind Besuche vor Ort derzeit kaum möglich. Dafür rückt die Kommunikation via sozialer Medien in den Fokus.

"So bleiben wir doch informiert über wichtige Ereignisse in unserer Partnerstadt", schreibt Karin Lenz. Eines dieser Ereignisse ist das "Fest der Volljährigkeit". Es wird immer am zweiten Sonntag im Januar für alle jungen Erwachsenen gefeiert, die zwischen dem 1. April des Vorjahres und dem 31. März des aktuellen Jahres ihren 20. Geburtstag haben und somit volljährig werden.

Unter anderem wird das Fest im Haus der Familie von Yoritaki Kuraishi gefeiert. Die Mitarbeiterin des Oberbürgermeisters Warabis hat zwei Töchter, die Zwillinge Yuka und Chika.

Für das "Fest der Volljährigkeit" bereiten sich die jungen Frauen auf das Tragen ihres Furisode-Kimono vor. Dieser hebt sich durch das einzigartige Merkmal der extra langen und weit ausladenden Ärmel von anderen Kimono-Arten ab und ist bei jungen Frauen wegen der dadurch erzielten spektakulären Wirkung besonders beliebt. Diesen Kimono anlässlich der "Volljährigkeits"-Zeremonie zu tragen, symbolisiert einen frischen Start in das Leben als Erwachsener.

Am Tag der Zeremonie besuchen die Mädchen einen Schönheits-Salon, um sich beim Ankleiden helfen zu lassen. Es ist kaum möglich, die aufwendigen Schritte mit allen Unterbekleidungen bis hin zum Binden des Obi beim Ankleiden eines Kimono alleine zu bewerkstelligen, berichtet Lenz, die darin selbst schon einige Erfahrungen sammeln konnte.

Bei der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Linden wird man jedenfalls an diesem Sonntag besonders an die Freunde in Japan denken. pm/pad/FOTO: PM

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