Erstes Abendmahl seit Monaten

  • vonConstantin Hoppe
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Linden (con). In Linden wurde am Samstag im Rahmen eines ökomuenischen Kirchentags zum ersten Mal seit Monaten wieder ein kirchliches Abendmahl gefeiert.

Eigentlich als Picknick-Gottesdienst unter freiem Himmel geplant musste von diesen Planungen aufgrund der Witterung Abstand genommen werden. So wurde doch das Innere der Peterskirche zum Veranstaltungsort. 30 Teilnehmer - es war die maximal erlaubte Anzahl - fanden sich unter Corona-Auflagen und unter dem Motto »Kommt und seht (und schmeckt)« zusammen.

Hauptthema des Gottesdiensts war die Familie und dabei vor allem die Glaubensfamilie. »Es gibt ja auch noch die anderen Glaubensgeschwister - etwa die große Schwester mit Sitz in Rom«, sagte der evangelische Pfarrer Axel Zeiler-Held. Mit Regeln und Grenzziehungen, die für die evangelischen Geschwister nicht immer nachvollziehbar seien - »aber mit Menschen die ich sehr wertschätze.«

Die Familie könne man sich nicht aussuchen - aber es seien eben die Gemeinsamkeiten, die einen verbinden. Und das wurde beim Abendmahl offenbar - das trotz aller Gemeinsamkeiten nicht ökumenisch stattfinden konnte. Es war der katholische Pfarrer Markus Stabel, der als erstes den Gang zum Altar antrat um unter Einhaltung der Hygieneregeln das Abendmahl zu empfangen.

Den Gottesdienst führten Vikarin Nina Stec, Pastoralreferentin Dr. Kerstin Rehberg-Schroth, die Pfarrer Stabel und Zeiler-Held sowie Organistin Heidi Schneider durch.

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