Wie an anderen Orten fand auch die Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Großen-Linden unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln statt. FOTO: CON
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Wie an anderen Orten fand auch die Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Großen-Linden unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln statt. FOTO: CON

Erinnerung mit Abstand

  • vonConstantin Hoppe
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Linden(con). Alles ist anders in diesem Jahr. Auch die Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft am Volkstrauertag vollzieht sich wegen der coronabedingten Abstands- und Hygieneregeln im Stillen. Mancherorts wurden die Gedenkfeiern abgesagt, andernorts fanden sie unter Ausschluss einer größeren Öffentlichkeit statt.

Das galt auch für die zentrale Gedenkfeier des Landkreises Gießen auf der Kriegsgräberstätte in Kloster Arnsburg. Die Gedenkansprache hielt Landrätin Anita Schneider als Vorsitzende des Kreisverbandes des Volksbunds. Einen Textbeitrag lieferten Schülerinnen und Schüler der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Lich, die Predigt verfasste Dekanin Barbara Alt. Ein Video von der Veranstaltung kann auf der Internetseite des Kreises (www.lkgi.de) angeschaut werden.

In einigen Kommunen wurde in kleinem Kreise gedacht, so auch in Großen Linden. Dort erschallten am Sonntag die Glocken und erinnerten an die Opfer von Kriegen auf der gesamten Welt. Nach dem Gedenkgottesdienst mit Pfarrer Axel Zeiler-Held, in der Bürgermeister Jörg König die Gedenkrede hielt, folgte die Kranzniederlegung am Ehrenmal auf dem Friedhof durch Vertreter der Stadt Linden und des Sozialverbandes VdK, stellvertretend für die Vereine und Verbände der Stadt Linden.

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