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Der Abriss des alten Hallenbades im Dezember 2020.

Trägerverein optimistisch

Entscheidung über neues Hüttenberger Hallenbad am Montag -Trägerverein optimistisch

  • VonPatrick Dehnhardt
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Der Trägerverein will 500 000 Euro für den Neubau bereitstellen, zudem durch sein Engagement die Betriebskosten senken. Am Montagabend entscheidte die Gemeindevertretung über den Neubau.

Am Montagabend entscheiden die Hüttenberger Gemeindevertreter, ob sie den nächsten Schritt in Richtung Bau eines neuen Hallenbades gehen. Der Trägerverein zeigte sich auf seiner Jahreshauptversammlung optimistisch: »Wir hoffen, dass wir in zwei, drei Jahren wieder hier schwimmen können«, sagt der Vorsitzende Thomas Birkenstock.

Die Schließung des Bades wegen Corona, das vernichtende Dachgutachten, das zur sofortigen Schließung des Bades führte, die Kampagne für den Neubau beim Bürgerbegehren und der Abriss des alten Bades im Herbst 2020 waren wichtige Punkte im Rückblick.

Wegen der immer wieder verschobenen und dann gekippten Sanierung des Bades sind die Kassen des Vereins gut gefüllt, berichtete Schatzmeisterin Tatjana Friedrich. Eine halbe Million Euro wird der Trägerverein für den Neubau des Bades zur Verfügung stellen. Bei den anstehenden Neuwahlen wurden die Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Die Nachfolge von Schatzmeisterin Tatjana Friedrich tritt André Krug an. Er war bisher Beisitzer im Vorstand. Seinen Posten übernimmt Elisabeth Weber.

Der Beauftragte der Geschäftsführung des Vereins, Walter Krack, referiertezum Sachstand des Neubaus. Vor allem die finanziellen Belastungen waren dabei im Fokus. Krack stellte dar, dass der Trägerverein - im Gegensatz zu den immer wieder genannten hohen Betriebskosten - eine deutliche Einsparung erzielen könne, wenn er das Bad betreibt. Daher seien die »Alarmmeldungen« über überbordende Kosten mit Vorsicht zu genießen.

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