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Die Schlaglochpiste ist Geschichte: Der Verkehr von und zum Kuhn-Center läuft nun über den grunderneuerten Tannenweg.

Endlich frei von Schlaglöchern

  • VonPatrick Dehnhardt
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Linden (pad). »Oh Tannenweg, oh Tannenweg, wie glatt ist deine Fahrbahn« - so lässt sich mit Blick auf die Straße auf der Gemarkungsgrenze zwischen Mühlberg und Forst ein Weihnachtslied umdichten. Seit einigen Tagen ist die neue Fahrbahn fertig.

Der Abschnitt zwischen Gießener Straße und Kuhn-Center wird täglich von vielen Fahrzeugen auf dem Weg von und zum Einkaufscenter, aber auch als Abkürzung zum Gewerbegebiet Lückebachtal genutzt. Die Fahrbahn hatte in den vergangenen Jahren deutlich gelitten, war mit Schlaglöchern und Asphaltflicken übersät. Das sorgte für eine zusätzliche Lärmbelastung für die Anwohner, wenn Autos und Laster drüberholperten.

Startschuss Anfang des Jahres

Bereits 2019 hatten sie die Probleme bei einem Ortstermin Bürgermeister Jörg König geschildert. Dieser sagte damals, dass die Stadt die Straße gerne bereits erneuert hätte. Jedoch wurde der Tannenweg für die Zeit, in der das Bahnviadukt zwischen Großen-Linden und Forst erneuert wurde, als Umleitungsstrecke gebraucht.

Nachdem alle Planungsarbeiten abgeschlossen und Ausschreibungen erfolgt waren, begannen Anfang Januar die Bauarbeiten auf der Kreuzung direkt am Kuhn-Center. Dieser Abschnitt wurde zuerst erneuert, damit während der anschließenden zweiten Bauphase der sonst gesperrte Arm des Tannenwegs zur Gießener Straße als Umleitungsstrecke dienen konnte.

Die Arbeiter hatten in den vergangenen Monaten viel zu tun. Zum einen mussten die Wasser- und Abwasserrohre ausgetauscht werden. Die alte Straße hatte einen Unterbau, der den modernen Verkehrsansprüchen schon lange nicht mehr gewachsen war. Dieses Manko wurde abgestellt, sodass die neue 6,50 Meter breite Fahrbahn deutlich länger halten soll als die 30 Jahre, mit denen sie im städtischen Haushalt abgeschrieben wird.

Nicht zuletzt wurden die Gehwege mit Verbundsteinpflaster angelegt.

Jürgen Würz vom Bauamt zeigte sich hoffnungsvoll, dass die geplanten Baukosten von 590 000 Euro plus Planungskosten eingehalten wurden. Die Endabrechnung liege zwar noch nicht vor, jedoch sei es zu keinen bösen Überraschungen oder Verzögerungen gekommen. Da die Stadt Linden nach Abschaffung der Straßenbeiträge die Kosten komplett trägt, dürfte diese Nachricht die Steuerzahler freuen.

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