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Bürgermeister Jörg König und Ulrich Lenz mit den gespendeten Masken. FOTO: CON

Deutsch-Japaner spenden Masken

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Linden(con). In Linden hat die deutsch-japanische Gesellschaft (DJG) Linden-Warabi 300 Mund-Nasen-Schutzmasken an die Stadtverwaltung übergeben. Die Masken wurden von Yasuhiko Osaka aus Kanagawa bereitgestellt - dem Initiator des jährlichen deutsch-japanischen Redewettbewerbs und Sponsor zahlreicher Veranstaltungen der Gesellschaft.

Gegenseitige Hilfe

"Herr Osaka hat die Nachrichten über die Einführung der Maskenpflicht in Deutschland verfolgt und überlegt, ob hier so rasch genügend Masken zur Verfügung stehen", berichtete Dr. Ulrich Lenz, Präsident der DJG Linden. "Er stellte deshalb insgesamt 10 000 Masken zur Verfügung." Sie werden durch die japanische Botschaft an die verschiedenen Gesellschaften in Deutschland verteilt. Nach Linden gingen 600 Mund-Nasen-Schutzmasken. 100 Masken behält der Vorstand der Gesellschaft zur eigenen Verwendung, 300 Masken wurden an die Stadtverwaltung weitergegeben - diese sollen vor allem von den Besuchern in der Stadtverwaltung genutzt werden, die selbst keinen entsprechenden Schutz haben. Die restlichen 200 Masken will die Gesellschaft an die Diakoniestation in Linden geben.

"Auch wenn es mittlerweile leichter ist, an Masken zu kommen, so zeigt diese Geste doch die Verbundenheit, die wir mit Japan haben", sagte Bürgermeister Jörg König. Lenz fügte hinzu: "Nach dem Tsunami in Japan 2011 haben wir eine erhebliche Geldspende als Hilfe getätigt, und jetzt erhalten wir Unterstützung."

Lenz berichtete auch von der Situation in Lindens Partnerstadt Warabi: Dort bestehen derzeit keine größeren Probleme. "Japan war in seinen Maßnahmen sehr konsequent", sagte Lenz. Insgesamt zählt man in Japan derzeit rund 16 000 Corona-Fälle.

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