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Das fehlende Zielwasser

  • VonPatrick Dehnhardt
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In den vergangenen Monaten hatte die Gastronomie geschlossen - nur Speisen zum Mitnehmen (in Deutschland »to go«, im Rest der Welt »take away«) waren gestattet. Diese wurden meist in heimischen Zimmern, jedoch auch an abgelegenen Plätzen zu sich genommen.

Dies hatte mancherorts Folgen. Nicht nur, dass im Gegensatz zum Gasthaus in versteckten Waldwinkeln, Wetterschutzhütten und auf Parkplätzen niemand die Besucherdaten erfasste oder kontrollierte, ob die jeweils gültige maximale Anzahl an Haushalten und Personen eingehalten wurde.

Nein - manche Zeitgenossen waren wohl so sehr den Restaurantbesuch gewohnt, dass sie gar nicht daran dachten, den Verpackungsmüll selbst wegzuräumen.

Die Gastronomie hat zwar wieder mit Einschränkungen geöffnet, das Problem ist jedoch noch nicht ganz vom Tisch, wie Georg Schmidt nun feststellen musste. Bei einem Rundgang um die Grube Fernie bei Linden wollte er schöne Bilder aufnehmen - und bekam dann das hier abgebildete Motiv vor die Linse. »Da wird im Fast-Food-Restaurant Verpflegung geholt und am See verzehrt. Aber statt den Verpackungsmüll in den Mülleimer zu werfen, wird er einfach großräumig verteilt. Es ist ein Armutszeugnis. Man sollte die Entsorgungskosten Burger King und Co. in Rechnung stellen.«

Dass man den Müll direkt neben den aufgestellten Eimer statt hinein wirft, beweist wohl auch, dass da kein Zielwasser getrunken wurde. pad/FOTO: SCHMIDT

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