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Das Bundesverdienstkreuz und die Tragehinweise

  • Patrick Dehnhardt
    VonPatrick Dehnhardt
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»Es gibt Ereignisse, die bleiben einzigartig und sind ausgezeichnet«, sagte Landrätin Anita Schneider am Donnerstag im Alten Flughafen Gießen. In ihrer zwölfjährigen Amtszeit habe sie die ihr an diesem Tag zugedachte Aufgabe erst viermal übernehmen dürfen. »Da bin ich genauso wie der Geehrte sehr aufgeregt.«

Der Geehrte war Frank Werner. Landrätin Schneider fungierte an diesem Tag als Botin des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier: Dieser hatte Werner das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Er ließ mitteilen: »Ihr Engagement wirkt weit über das hinaus, was sie tun. Mit ihrem Ehrenamt bauen sie das Fundament auf, auf dem wir alle stehen.«

In einer kleinen Feierstunde überbrachte Schneider den Orden und gab einen Überblick über Werners breit gefächertes Engagement - unter anderem in der Freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden, aber vor allen Dingen im Berufsverband der Flexografen (Bericht folgt). Früher nannte sich das Berufsbild Stempelmacher, umfasst jedoch mittlerweile noch weitere Aufgaben.

Nun erhielt Werner nicht nur im Kreise der Familie, von Weggefährten und Verbandskollegen sowie der Lindener Bürgermeister Jörg König und Dr. Ulrich Lenz a. D. das Bundesverdienstkreuz. Die Landrätin überreichte ihm auch die »Empfehlung zur Trageweise des Ordens«. Tatsächlich gibt es eine Broschüre dazu, wie und wann der Orden angelegt werden kann. In Deutschland ist selbst so etwas genau geregelt. pad/FOTO: PAD

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