Bilder mit Motiven aus den 60er Jahren

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Linden/Gießen (pm). Knapp 30 Schüler der Anne-Frank-Schule eröffneten dieser Tage feierlich die Ausstellung ihrer Bilder im Foyer des Staatlichen Schulamts in Gießen. Zu sehen sind Bilder aus den 60er Jahren - bunt, zum Teil schrill, aber immer farbenfroh. So präsentieren sich die in verschiedenen Techniken hergestellten Bilder. Die Motive: Schallplattencover, Mode, Design, Porträts, Verkehrsmittel, Haushaltsgeräte, Kinderspiele aus dieser Zeit.

Der Fachberater für kulturelle Bildung, Michael Meyer begrüßte die Nachwuchskünstle Musikalische Einlagen des Fachvorsitzenden Kunst, Harald Rohm, wechselten mit Redebeiträgen. Der stellvertretende Amtsleiter, Volker Karger, hielt eine Platte von David Bowie in seinen Händen und erinnerte in seinen Begrüßungsworten an die noch nicht digitale Welt der Musik. Schulleiterin Uta Schmidt-Frenzl unterstrich die Bedeutung der musischen Fächer für die Kinder und Jugendlichen. Meyer bekräftigte diesen Ansatz, indem er auf eine brandneue, noch nicht veröffentlichte Studie des Fachbereichs Psychologie der Justus-Liebig-Universität Gießen hinwies, wonach nachweislich durch Musik und Zeichenunterricht allgemeine kognitive Fähigkeiten signifikant verbessert würden. Sein Resumee, in Anlehnung an die antiautoritäre Bewegung: "Kulturelle Bildung wirkt. Macht schlauer. Fitter. Vielleicht verhilft es auch zunehmend zu immunisieren gegen Fremdbestimmung. Einmal gewonnene Freiheiten zu verteidigen. Das wäre ein wichtiger Beitrag." Rohm ließ die historischen Rahmenbedingungen der 60er Jahre Revue passieren und machte auch seinen persönlichen Bezug dazu deutlich.

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