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Die Gastgeber aus Großen-Linden warten in Wetzlar mit ihrer Showperformance "Olympia" auf.

Das Beste kommt zum Schluss

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Linden (pm). Um es vorweg zu nehmen: Wer jetzt noch keine Tickets hat, der hat das Nachsehen: "Das Festival der Musik - Das Tattoo in Mittelhessen" am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Rittal-Arena in Wetzlar ist restlos ausverkauft. Die Veranstaltung ist krönender Höhe - und schillernder Schlusspunkt im Jubiläumsjahr des Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden - die Feuerwehrmusiker treten als Ausrichter auf. 25 Jahre eingetragener Verein und 66 Jahre Feuerwehrmusik in Großen-Linden waren Anlass genug, die Feierlichkeiten in größerem Stil zu begehen.

Internationales Teilnehmerfeld

Nach der Eröffnungsveranstaltung in Form einer Soiree im November 2018, dem Jubiläums-Neujahrskonzert Anfang 2019 und dem Grillfest an Himmelfahrt wurden bereits drei Veranstaltungen mit großer Publikumsresonanz und nachhaltiger Öffentlichkeitswirkung geboten. Aber das Beste sollte man sich bekanntlich bis zum Schluss aufheben. Das "Festival der Musik - Das Tattoo in Mittelhessen" steht unter der Schirmherrschaft von Landrätin Anita Schneider.

Der Schwerpunkt am Samstag wird in hochkarätiger Musik in Verbindung mit Bewegung liegen. Von Fanfaren über Dudelsäcke, Blasorchestern, Brassband-Besetzungen bis hin zu einer reinen Trommelgruppierung werden unterschiedliche Genres der Musik bedient. Die Zuschauer dürfen sich auf fesselnde Choreografien und prunkvolle Uniformen freuen. Unterstützt wird das Ganze mit einer effektvollen Licht- und Tontechnik.

Den Anfang macht das knapp 100-köpfige Orchester aus dem Kreisfeuerwehrverband Gießen mit dem Blasorchester Reiskirchen, dem Spielmannszug Allendorf/Lumda und den Spielleuten der Busecker Schloßremise. Aus Italien reisen die Fanfara Bersaglieri Colombo di Lecco an, die ihr Publikum im Laufschritt in ihren Bann zieht. Aus den Niederlanden sind der amtierende Weltmeister in der Kategorie "Marschparade", die Showband "Takostu Stiens", sowie das Nonplusultra in der europäischen Szene der Marsch- und Showbands, die Show- und Marchingband "Kunst en Genoegen Leiden" aus der Provinz Südholland vertreten. Das schottische Element, welches bei einer solchen Tattoo-Veranstaltung natürlich nicht fehlen darf, werden die Massed Pipes & Drums bilden, bestehend aus der United Highland und den Hohenlohe Highlanders. Eine reine Trommelgruppierung stellt das Drumcorps "Fascinating Drums" dar. Atemberaubend, was die Formation aus dem westfälischen Lippstadt an Trommelkunst auf die Bühne bringt. Das gastgebende Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden unter der Leitung von Alexander Mehl wartet mit seiner Showperformance "Olympia" auf.

Da man seitens des Musikcorps mit der Veranstaltung in vielerlei Hinsicht Neuland betrat, gab es für das Organisationsteam um 1. Vorsitzenden Sebastian Schmidt und 2. Vorsitzenden Björn Weidenhaus in den letzten 18 Monaten in puncto Vorbereitung einiges zu leisten. Belohnt werden die Organisatoren mit dem enormen Publikumszuspruch.

Die organisatorischen Fäden laufen in vielen Bereichen bei Björn Weidenhaus zusammen. Er gibt sich zuversichtlich: "Bei sieben Gruppen fällt natürlich gerade im Backstage-Bereich einiges an Arbeit an. Aber wir erhalten Unterstützung von etwa 30 Helfern, die vor und hinter den Kulissen für einen geregelten Ablauf sorgen werden."

Das "Festival der Musik - Das Tattoo in Mittelhessen" hat im Übrigen Strahlkraft über die mittelhessische Region hinaus, konnten doch viele Ticketanfragen aus dem gesamten Hessenland konstatiert werden. Hinzukommen 50 Personen von der befreundeten Feuerwehr aus Singen am Hohentwiel in der Nähe des Bodensees und auch aus dem niederösterreichischen Purgstall, der Partnerstadt Lindens, reist eigens eine Delegation in die Domstadt.

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