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Vizekonsulin Mariko Yano und Generalkonsul Shinichi Asazuma werden von Bürgermeister Jörg König (r.), Volker Heinze (l.) und Anne Meerstein (2. v. l.) begrüßt.

Antrittsbesuch im Lindener Rathaus

  • VonConstantin Hoppe
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Linden (con). Wie gut die Beziehungen zwischen Linden und Japan sind, zeigte am Montagvormittag der Besuch des neuen japanischen Generalkonsuls Shinichi Asazuma und der Vizekonsulin Mariko Yano in Mittelhessen: Erst seit Juni in Frankfurt, ließ es Asazuma sich nicht nehmen, der deutschen Partnerstadt einen Besuch abzustatten und ein Gespräch mit Bürgermeister Jörg König zu führen.

»Mit Linden haben wir eine lange Geschichte - die Freundschaft dauert mittlerweile schon 40 Jahre an«, erklärte Asazuma den frühzeitigen Besuch. 1991 war der neue Generalkonsul zum ersten Mal in Deutschland, damals in Tübingen. Von 2004 bis 2006 war er zudem in der japanischen Botschaft in Berlin angestellt. Daneben war er auch in Südafrika und Vietnam in den japanischen Botschaften und bekleidete das Amt des Zeremonienmeisters des Kaiserlichen Hofamts unter dem letzten japanischen Kaiser Akihito.

Gespräche über weiteren Austausch

Das Gespräch drehte sich rund um die Beziehung Lindens und der Partnerstadt Warabi, die bestehenden Freundschaften, zukünftige Besuche und Austausche rund um die Olympischen Spiele, die aktuell in Japan stattfinden.

Zu letzteren wollte eigentlich eine Delegation aus Linden anreisen. Als der Partnerschaftsverein im vergangenen Jahr versuchte, Karten zu bekommen, stellte sich dies als unmöglich heraus, sagte Volker Heine, Vizevorsitzender der deutsch-japanischen Gesellschaft Linden-Warabi. Mittlerweile finden die Spiele ohnehin ohne Zuschauer statt.

Leider mussten die gegenseitigen Besuche in Deutschland und Japan in diesem und dem letzten Jahr ausfallen, auch der Jugendaustausch konnte nicht stattfinden. Das ausgerechnet in diesem Jahr: Denn 2021 blicken Deutschland und Japan auf 160 Jahre Freundschaft zurück. Am 24. Januar 1861 unterzeichnete Japan mit Preußen einen Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrag, der heute als Beginn der deutsch-japanischen diplomatischen Beziehungen gilt.

Dafür hofft man jetzt auf das Jahr 2022. Von beiden Seiten freut man sich schon jetzt darauf, dass die Pandemielage wieder gegenseitige Besuche zulässt: »Wir würden gerne an kulturellen Veranstaltungen in Linden teilnehmen«, sagte Asazuma.

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