Amts- und Namenswechsel bei Freien Wählern

Linden (nal). Hartmut Schau löst Alexander Stolz als Vorsitzenden der Freien Wähler (FW) in Linden ab. Mit der Verabschiedung einer neuen Satzung in der Jahreshauptversammlung wurde der bisherige Vereinsname (Freie Wählergemeinschaft) geändert. Damit soll die Zugehörigkeit zur Partei FW in Hessen bekräftigt werden. Ebenfalls festgeschrieben wurde, dass Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender alternierend gewählt werden.

Schatzmeister bleibt Manfred Leun, Stephanie Sauber übernimmt das Amt der Schriftführerin von Joachim Schaffer. Kassenprüfer sind Peter Weller und Marc Ino Bausch. Neu in die Satzung Einzug gehalten haben auch neue Kommunikationsformen wie E-Mail und Videokonferenz. Der nicht eingetragene Verein zählt 35 Mitglieder.

Fraktionsvorsitzender Joachim Schaffer berichtete, die Stadtverordnetenversammlung habe im vergangenen Jahr sehr unter der Pandemie gelitten, es fanden keine Präsenzsitzungen statt; auch die Ausschüsse tagten nicht. Bedingt durch die Corona-Pandemie gab es einige Videozusammenkünfte. Weil sich jedoch eine solche Zusammenkunft nicht in der Satzung findet, wurde im September 2020 damit begonnen, diese zu überarbeiten. In langen Videositzungen erfolgte auch die Vorbereitung auf die Kommunalwahl. »Fünf Sitze im Parlament ist nicht schlecht«, resümierte Schaffer. Für die FW gehe es darum, ihre Stärken herauszustellen und zu präsentieren. Die Fraktion stelle mit Franziska Schaffer-Gawenda die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Jugend, Soziales, Sport und Kultur und sei mit Hans Bausch im Seniorenbeirat vertreten. Pfaffenpfad, Sudetenstraße und Nördlich Breiter Weg seien Themen, bei denen sich die FW ebenso wie auch beim Jugendbeirat positionieren müsse.

Über die Finanzen informierte Manfred Leun. Weil der Verein derzeit keine Mitgliedsbeiträge erhebt, finanziert sich dieser im Regelfall durch Umlagen und Spenden der Fraktionsmitglieder und sonstiger Mitglieder. Größte Ausgabenposten war die Kommunalwahl 2021. Neu belebt werden sollen Arbeitsgruppen, damit jeder Stadtverordnete in seinem Gebiet Unterstützung hat. Als weitere Aufgaben nannte Schau das Gewinnen neuer Mitglieder, die Stärkung des Teams FW sowie eine bessere elektronische Aufstellung.

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