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Nach Toresschluss macht das Freibad Linden einen ruhigen Eindruck. Tagsüber ist der Ansturm jedoch groß.

125 dürfen gleichzeitig ins Becken

  • VonConstantin Hoppe
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Linden (con). Das Lindener Freibad ist zur Zeit gut besucht: Bei der derzeitigen Wetterlage kann man fast jeden Tag Schlangen von Menschen vor dem Eingang zum Schwimmbad sehen, die auf ihren Einlass warten. Nach der Corona-Pause nutzen viele das geöffnete Schwimmbad. Ohne Hygienekonzept geht es nicht. Doch auch abseits vom reinen Besuch hat sich in den letzten Wochen etwas getan.

»Wir sind endlich mit der Sanierung der Sanitärräume fertig geworden«, konnte Bürgermeister Jörg König am Mittwochabend im Freibad berichten. Nachdem die letzten Gäste bei sonnigem und warmen Wetter das Gelände verlassen hatten, verschaffte der Bürgermeister einen Überblick über die aktuelle Situation rund um Sanierungs- und Reparaturarbeiten und die Nutzung des Bades. »Aktuell wird das Bad rege genutzt, deshalb wurde auch einiges gefunden, was gemacht werden muss«, meinte König.

Als eine der nächsten Aufgaben steht die Sanierung des Kinderbeckens an: »Dazu haben wir eine Gutachterin eingeschaltet, die auch eine Liste mit der Reihenfolge der anstehenden Arbeiten erstellen wird. In den zukünftigen Jahren ist auf jeden Fall einiges zu tun.«

Dass die Sanitärräume nun in neuem Glanz erstrahlen, hat etwas länger gedauert als erwartet: Im vergangenen Jahr mussten die Arbeiten coronabedingt einige Wochen ruhen, sodass die Fertigstellung in Verzug geriet.

Abmelden nicht vergessen

Was die aktuelle Nutzung des Bades angeht, gibt es nach wie vor einige Beschränkungen: Maximal 500 Besucher dürfen gleichzeitig auf das Freibadgelände und maximal 125 ins Wasser. Der Eintritt ist nur per Dauerkarte möglich, zusätzlich ist auch eine Voranmeldung nötig - gerade diese bereitet einige Probleme: »Einige Badebesucher sind mit den aktuellen Auflagen und Umsetzungen nicht zufrieden - es geht aber leider nicht anders«, berichtete der Bürgermeister.

Zudem kommt als Problem dazu, dass einige sich für einen Schwimmbadbesuch anmelden, dann aber doch nicht kommen und sich nicht abmelden. Die Folge: Der entsprechende Zeitslot ist belegt, obwohl er von jemand anderem wahrgenommen werden könnte.

»Wir haben kein Problem mit der maximalen Anzahl von Personen auf dem Gelände. Aber die fehlenden Abmeldungen führen dazu, dass nicht so viele Personen in das Bad können, wie möglich wären«, erklärte Schwimmmeister Dirk Heil. Deshalb wird darum gebeten, die Möglichkeit zur Abmeldung auch wahrzunehmen, sollte man einen gebuchten Freibadtermin nicht wahrnehmen können.

Ein weiteres, wenn auch kleines Ärgernis sind die gesperrten Bänke am Schwimmbad sowie die gesperrten Sprungblöcke und Rutsche: »Wenn wir diese freigeben würden, müsste ständig ein Mitarbeiter die entsprechenden Geräte desinfizieren - das ist so leider nicht machbar«, sagte König.

Letztlich bleibt vor allem eines zu hoffen, was auch der Bürgermeister am Mittwochabend formulierte: »Hoffentlich können wir nächstes Jahr ohne Corona das Freibad besuchen - aber das habe ich auch im Sommer vergangenen Jahres bereits gesagt.«

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