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Phillip Maurer, Musikalischer Leiter Jugendmusikcorps, Sebastian Schmidt, 1. Vorsitzender des Musikcorps, Frank Schorge, Björn Weidenhaus, 2. Vorsitzender des Musikcorps, und Christian Mehl, Jugendleiter, bei der Scheckübergabe. FOTO: CON

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1000 Euro für das Musikcorps Linden

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Linden(con). Einmal im Jahr verlost die DekaBank im Rahmen ihrer Aktion "Deka - Engagiert vor Ort" Geld an ihre Mitglieder, die damit gemeinnützige Organisationen unterstützen können. In diesem Jahr gingen 1000 Euro an Frank Schorge aus Linden, der bei der Deka im Bereich Finanzen arbeitet. Er unterstützt damit das Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden.

"Die Spende ist ein tolles, nachträgliches Weihnachtsgeschenk", freut sich Sebastian Schmidt, Erster Vorsitzender des Musikcorps. "Mit den 1000 Euro können wir Instrumente für den Jugendmusikcorps anschaffen, um die tolle Jugendarbeit weiter zu forcieren."

Seit mehr als zehn Jahren fördert die Deka das gesellschaftliche Engagement ihrer Beschäftigten mit dieser Aktion. In den vergangenen Jahren wurden insgesamt 325 Einrichtungen aus den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Bildung, Kultur, Medizin, Sport, Tier- oder Umweltschutz bedacht.

Gießen/Hamburg(pm). Die Verbraucherzentrale Hessen ist gegen eine Reihe von Produkten mit der Bezeichnung "Low Carb" vorgegangen, weil diese Bezeichnung für Verbraucherinnen und Verbraucher oft missverständlich ist. Rückendeckung gibt es nun vom Landgericht Hamburg.

Insgesamt 48 Produkte bot ein Hamburger Unternehmen an, für die es im Internet mit der Bezeichnung "Low Carb" warb. Die Verbraucherzentrale Hessen hielt das für unzulässig und mahnte das Unternehmen ab. Im Gerichtsverfahren bekam die Verbraucherzentrale Recht.

"Wir begrüßen das Urteil, denn wir halten ›Low Carb‹ für eine unzulässige nährwertbezogene Angabe", sagt Kai-Oliver Kruske, Referent bei der Verbraucherzentrale Hessen. "Und wir befürchten, dass Verbraucher Produkte kaufen, weil sie wenige Kohlenhydrate erwarten. Damit meinen Hersteller oft aber nur, dass die Produkte weniger Kohlenhydrate als irgendwelche unbenannten Vergleichsprodukte haben." So sind Missverständnisse programmiert.

Dabei ist das Gesetz streng. Nach der sogenannten Health-Claims-Verordnung sind nur solche nährwertbezogenen Angaben erlaubt, welche die Verordnung ausdrücklich nennt. Von "Low Carb" ist in der Liste der erlaubten Angaben aber nicht die Rede. Daher urteilte das Landgericht zugunsten der Verbraucherzentrale und verbot dem Unternehmen die Angabe im Rahmen von Online-Werbung.

Lehrgänge zum Techniker- Am Mittwoch, 22. Januar, 18 Uhr, informiert die gemeinnützige Bildungseinrichtung DAA-Technikum über die berufsbegleitenden Fortbildungslehrgänge zum staatlich geprüften Techniker in fünf verschiedenen Fachrichtungen in der Deutschen Angestellten Akademie (DAA), Ludwigsplatz 13-15, in Gießen. Angesprochen sind Facharbeiter, Gesellen und Technische Zeichner der Industrie und des Handwerks aus den Bereichen Elektrotechnik, Datenverarbeitung, Maschinenbau und Metallverarbeitung, Bautechnik (Hoch- und Tiefbau), Holztechnik und Heizungs-/Lüftungs-/Klimatechnik. Kostenlose ausführliche Unterlagen sind bei der Studienberatung des DAA-Technikums erhältlich: Telefon 0800/245 38 64 (gebührenfrei) oder im Internet unter www.daa-technikum.de.

Gießen/Bueseck(pm). Der "Club 68 - Verein für Behinderte und ihre Freunde Gießen und Umgebung" hat in seinen Reihen viele Behinderte, darunter zahlreiche mit eingeschränkter Mobilität. Die Freunde, die meist vor vielen Jahren Mitglied wurden, sind älter geworden und damit nicht mehr so beweglich. Um diese zu therapeutischen und geselligen Veranstaltungen wie die Wasser- und Sitzgymnastik zu bringen, hat der Club seit langer Zeit einen VW-Bus. Das aktuelle Model ist Baujahr 1994 und damit schon stark in die Jahre gekommen. Deshalb kam es dem Verein sehr gelegen, dass die katholische Pfarrgemeinde St. Marien in Buseck mit ihrem großen Einzugsbereich einen neuen VW-Bus erwartete. Damit wurde ein älterer VW-Bus, der aber wesentlich jünger ist als der Oldie des Clubs 68, frei und konnte abgegeben werden. Für einen vertretbaren Preis erstand ihn der Club. Der katholischen Kirchengemeinde gilt der Dank dafür, dass sie nicht versucht hat, auf dem freien Markt einen möglichst hohen Erlös zu erzielen und den Club damit im Sinn christlicher Ethik unterstützt.

Großen-Buseck(pm). Die Heinrich Stumpf GmbH & Co. KG verzichtete zu Weihnachten auf Präsente an ihre Geschäftspartner und stellte das dadurch eingesparte Budget wie bereits im Vorjahr zwei ausgewählten Projekten zur Verfügung. In diesem Jahr spendete die Firma an die Kindertagesstätten "Georg Diehl" und "Traumland Panama" in Großen-Buseck.

Welche Wünsche mit dem erhaltenen Geld erfüllt werden sollten, war den Leitern der Großen-Busecker Kindertagesstätten schnell klar: Sabine Schultheis, Leiterin der Kindertagesstätte "Georg Diehl", entschied sich für Spielsets mit magnetischen Bausteinen. Neue Sportmatten für den Bewegungsraum der Kindertagesstätte "Traumland Panama" wählte ihr Leiter Olaf Heinisch aus.

Zur Übergabe der Spenden kam neben Vertretern der Heinrich Stumpf GmbH & Co. KG und den Leitungen der beiden Großen-Busecker Gemeinde-Kitas auch Bürgermeister Dirk Haas.

Gießen(pm). Mehrnousch Ahlert-Roozru, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, erweitert das Team um Dr. Kerstin Schroeder im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) im Gesundheitszentrum Martinshof. Die aus Gießen stammende Mutter von zwei Kindern hat nach ihrem Medizinstudium an der Justus-Liebig-Universität ihre Facharztausbildung im St.-Josefs-Krankenhaus absolviert und 2017 die Facharztbezeichnung für Gynäkologie und Geburtshilfe erworben. Zuletzt war sie in einer Frauenarztpraxis tätig.

Ahlert-Roozru bietet Schwangerschaftsvorsorge, Betreuung von Risikoschwangeren, Fetomaternaler Dopplerultraschall, Teenager-Sprechstunde, Brustultraschall, Krebsvorsorge sowie Beratung von Patientinnen mit Senkung und/oder Inkontinenz. Zu ihren Zusatzqualifikationen gehören die Sonografische Brustdiagnostik, Strahlenschutzkurse und die ästhetische Injektionsbehandlung mit Fillern sowie mit Botulinumtoxin. Ahlert-Roozru spricht Deutsch, Englisch, Persisch und Französisch.

Gießen(pm). Weil künftig in Deutschland nur noch das energiereichere H-Gas durch die Leitungen strömt, stehen Gasnetzbetreiber vor einer echten Herausforderung. Sie müssen die Geräte von Millionen Gaskunden an die neue Gasqualität anpassen. Das gilt auch für die Region Gießen und damit für die Mittelhessen Netz GmbH (MIT.N).

Deren Experten haben bereits im vergangenen September mit der Umstellung von Staufenberg auf den neuen Brennstoff unter Beweis gestellt, dass sie ein solch komplexes Projekt stemmen können.

25 000 Kunden betroffen

In diesem Frühjahr stehen zwei deutlich größere Netzbereiche zur Umstellung an. Anfang März ist es in großen Teilen der Stadt Gießen sowie in den Kommunen Heuchelheim und Lahnau so weit. Mitte April folgen die verbliebenen Teilbereiche in der Stadt Gießen sowie die Ortsnetze von Buseck, Fernwald, Linden, Pohlheim und Reiskirchen. Insgesamt handelt es sich um circa 33 000 Geräte bei etwa 25 000 Kunden.

Aufgrund der guten Erfahrungen in Staufenberg hält die MIT.N an ihrem bewährten Verfahren fest. Alle betroffenen Gaskunden erhalten ein Terminanschreiben. Aus dem geht hervor, wann die von der MIT.N beauftragten Monteure kommen, um die Gasgeräte für die Verbrennung von H-Gas zu ertüchtigen. In der Hochphase tauschen hierzu rund 40 Spezialisten an täglich bis zu 400 Anlagen Bauteile aus - etwa Düsen, Platinen oder Blenden - oder justieren deren Einstellungen. Wichtig: Die erforderlichen Arbeiten an den Gasgeräten übernehmen die von der MIT.N engagierten Fachunternehmen Reitz-Topmann GmbH, SPIE Gastechnischer Service GmbH und Semoring GmbH.

Für die Anpassungsarbeiten an den vielen Heizungen, Öfen, Durchlauferhitzern, Herden und anderen Gasgeräten bleibt nur ein kleines Zeitfenster. Denn die verschiedenen Gerätehersteller machen genaue Vorgaben, wann bei welchen Modellen welche Anpassungen vorzunehmen sind. "Hier haben wir leider überhaupt keinen Spielraum", erklärt Rüdiger Schwarz, Geschäftsführer der MIT.N.

Risiken beim Betrieb vermeiden

Genauso strikt sind die Bestimmungen, wenn es um nicht an H-Gas anpassbare Geräte geht oder um solche, die die Experten bislang noch gar nicht erfassen konnten. Kommt es hier nicht rechtzeitig zu einem Geräteaustausch beziehungsweise zu Terminen für die Datenaufnahme und die anschließende Umrüstung, bleibt der MIT.N keine andere Wahl, als die Gaszufuhr zum Zeitpunkt der Umstellung abzustellen. "Das Risiko eines Weiterbetriebs wäre einfach zu groß und ist deshalb vom Gesetzgeber untersagt", ergänzt Rüdiger Schwarz.

Um Ärger, Aufwand und Kosten bei allen Beteiligten zu vermeiden, bittet die MIT.N um Kooperation - konkret um das Einhalten der in den Anschreiben genannten Termine und um Rückmeldung eventuell erbetener Informationen, insbesondere von getauschten Gasgeräten. Auch speziell all jene, an deren Gasgeräten noch nicht der gelbe Sticker mit der Aufschrift "Gerät erhoben" klebt, sollten sich schnell bei der MIT.N melden. "Dann stehen die Chancen gut, dass alles ohne Probleme abläuft", ergänzt Rüdiger Schwarz.

Weiterhin bittet die MIT.N alle Mieter, die Anschreiben an ihren Vermieter weiterzureichen oder sich im Zweifel an das Erdgasbüro zu wenden. Denn oft liegen bei der MIT.N nur die für die Versorgung der Mieter nötigen Daten vor. Eigentümer des Gasgeräts ist aber üblicherweise der Vermieter. Und eben der ist der MIT.N nicht in allen Fällen bekannt.

Rechtzeitig Kontakt aufnehmen

Überdies wäre die MIT.N noch für eine weitere Unterstützung ihrer Kunden dankbar: Um eine korrekte Abrechnung zu gewährleisten, braucht es die aktuellen Zählerstände.

Auch dafür erhalten alle Kundinnen und Kunden in den nächsten Wochen ein spezielles Anschreiben, das über den Zeitpunkt der Ablesung und die verschiedenen Möglichkeiten der Zählerstandsübermittlung informiert.

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