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Laura Fröhlich erhielt die Schlüssel zu ihrem Smart EQ fortwo von SWG-Vorstand Matthias Funk (rechts). Mit dabei: Kim Buttron, Geschäftsführer der Rechtenbach-Buttron GmbH. Sein Unternehmen wirbt auf dem Cityflitzer.

SWG liefern erstes E-Mobil aus

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Gießen (pm). Damit die Energiewende gelingt, braucht es dringend eine Verkehrswende. Darüber sind sich alle Experten einig. Um die Elektromobilität in der Region voranzutreiben, haben die Stadtwerke Gießen (SWG) die Produktfamilie E-Revolution entwickelt. Damit können sie bereits kurz nach der Markteinführung erste Erfolge feiern: Vor wenigen Tagen nahm Laura Fröhlich den ersten Smart EQ fortwo von den SWG entgegen. Sie hatte sich schon früh in die Interessentenliste eingetragen und Glück bei der Auslosung. In den kommenden Wochen werden die SWG regelmäßig weitere E-Smart-Fahrerinnen und -Fahrer nach dem Zufallsprinzip ermitteln. Darüber hinaus informiert das Unternehmen immer alle auf der Liste befindlichen Interessenten, wenn wieder eine Verlosung ansteht.

Laura Fröhlich mietet ihren schicken Cityflitzer für die nächsten 48 Monate von den Stadtwerken. Dafür zahlt sie 99,90 Euro pro Monat inklusive Zulassung und Versicherung. Diesen außergewöhnlich günstigen Preis ermöglichen die SWG dank einer schlauen Idee: Hinter jedem ausgelieferten Fahrzeug steht ein Werbepartner aus der Region - im aktuellen Fall die Firma Rechtenbach-Buttron GmbH aus Hungen, ein Meisterbetrieb für Sanitär, Heizung und Lüftung. "Die Unternehmen nutzen die großen Türen der Smarts als mobile Werbeflächen", erklärt Ulli Boos, Marketingleiter der SWG und für die E-Revolution verantwortlich. "Mit den so generierten Einnahmen finanzieren wir die niedrigen Monatsraten gegen."

Positive Effekte für die Region

Dieses Konzept wirkt dreifach positiv: Die günstigen Konditionen ermutigen viele Menschen in und um Gießen, auf ein E-Auto umzusteigen. Weil das Angebot zunächst regional begrenzt ist, fahren diese dann mit gutem Beispiel voran und überzeugen wahrscheinlich andere von der Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge. Die auf den Smarts werbenden Firmen belegen eindrücklich, dass sie sich für eine saubere Mobilität engagieren. Davon abgesehen dürfte der Bekanntheitsgrad dieser Unternehmen steigen, was der regionalen Wirtschaft zugute kommt und die Wertschöpfung hier hält. "Wir haben in den letzten Monaten viel Zuspruch erfahren - sowohl von Interessenten als auch von potenziellen Werbepartnern. Deshalb bin ich sicher, dass wir mit unserer Idee genau richtig liegen", freut sich Matthias Funk, technischer Vorstand der SWG, bei der Übergabe der Fahrzeugschlüssel.

Kim Buttron, Geschäftsführer bei der Rechtenbach-Buttron GmbH, sieht das ganz ähnlich: "Es ist einfach an der Zeit, zu handeln. Und das Konzept, der neuen Technik mithilfe von Werbepartnern in den Markt zu verhelfen, hat mich sofort überzeugt."

Laura Fröhlich sieht in E-Mobil endlich eine Möglichkeit, ihre ganz persönliche Verkehrswende einzuleiten. "Bis ich von der E-Revolution gehört habe, waren E-Autos einfach keine bezahlbare Alternative für mich. Aber bei den aktuellen Konditionen habe ich keine Sekunde gezögert."

Neben dem Modul E-Auto stehen noch die Module E-Box, E-Dach und E-Speicher zur Wahl. Dahinter verbirgt sich die gesamte technische Infrastruktur, die die E-Mobilität noch interessanter macht: Wallboxen zum Laden in der heimischen Garage, Photovoltaikanlagen für die Eigenproduktion von Ökostrom und Batterien, um diesen für das Fahrzeug zu speichern. Wie das Auto selbst sind auch diese Module in bequemen monatlichen Raten zu zahlen. Bei E-Dach und E-Speicher können die SWG indes keine festen Pauschalen anbieten. "Weil hier zu viele Faktoren eine Rolle spielen - etwa die Dachausrichtung, die Dachneigung, die zur Verfügung stehende Dachfläche aber auch das Verbrauchsverhalten und die Fahrleistung -, sehen wir uns jeden Fall individuell an. Nur so können wir eine wirklich wirtschaftliche Lösung finden", begründet Ulli Boos das Vorgehen. Selbstverständlich sind alle Module auch einzeln erhältlich. - Weitere Infos unter www.erevolution.de.

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