Licher Klinik nimmt Regelbetrieb wieder auf

  • vonred Redaktion
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Lich(pm). In den vergangenen Monaten wurden deutschlandweit in den Krankenhäusern planbare Eingriffe und Behandlungen verschoben, um Kapazitäten für Corona-Patienten vorzuhalten. Mit dem Abklingen der Infektionswelle kehren die Kliniken nun wieder in den Regelbetrieb zurück. Auch die Asklepios-Klinik Lich bietet jetzt schrittweise wieder ihre ganze Bandbreite des ambulanten und stationären Behandlungsspektrums an.

"Es ist aus mehreren Gründen sinnvoll und wichtig, jetzt die Behandlung anderer Erkrankungen wieder gezielt aufzunehmen", erklärte Dr. Thilo Schwandner, Ärztlicher Direktor der Klinik, in einer Pressemitteilung. Kein Patient solle aufgrund einer verschobenen Therapie unnötig lange leiden. "Wir sollten den Rückstau an Operationen möglichst zügig abbauen", sagte Schwandner.

Auch Sprechstundentermine können nun wieder regulär vereinbart werden. Dabei ist für viele Sprechstunden eine Online-Terminvergabe möglich, auch können Terminabsprachen kurzfristig getroffen werden.

Besuch weiter nur in Ausnahmefällen

Ungeachtet der schrittweisen Rückkehr zum Normalbetrieb sei man in Lich auch weiterhin gut auf die Versorgung von Covid-19-Patienten vorbereitet. Für einen möglichen Wiederanstieg von Corona-Fällen sei man gewappnet, heißt es in der Pressemitteilung. Die Zahl der Beatmungsplätze auf der Intensivstation könne im Bedarfsfall erhöht werden, die Kapazitäten für die Versorgung von Covid-Patienten würden auch weiterhin vorgehalten.

Die Behandlung erfolgt auf einer eigens dafür abgetrennten Station und mit der vom Robert-Koch-Institut definierten Schutzausrüstung. Durch eine strikte Trennung der Bereiche und Zimmerisolierung bestehe kein erhöhtes Ansteckungsrisiko für andere Patienten.

Als weiteren Sicherheitsaspekt, so die Licher Verantwortlichen, werden alle Patienten vor einer OP auf Corona untersucht. Dazu ist eine Corona-Abstrich-Sprechstunde eingerichtet worden, die in dafür aufgestellten Zelten im Innenhof stattfindet, um auch an dieser Stelle einen möglichen Kontakt mit Infizierten auszuschließen.

Die Besucherregelung wird zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern weiter aufrechterhalten. Dies bedeutet, dass nur in Ausnahmefällen, wie etwa bei palliativen Patienten oder stationär behandelten Kindern, Besuch oder Begleitpersonen erlaubt sind.

Weiterhin ist die Bedeckung von Mund und Nase bei allen Personen, die die Klinik betreten, Pflicht. Dies und die Einhaltung von Abständen soll ebenfalls vor einer Ansteckung schützen.

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